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darf, ist „Pemmikan,” d.h. getrocknetes Büffelfleisch. Die
Zubereitung ist sehr einfach : das Büffelfleisch wird in
kleine Streifen geschnitten, an der Sonne getrocknet, mit
Fett vermischt und in ledernen Säcken aufbewahrt.
Von Geld ist meistens im Lande nichts zu sehen. Der
Castor ist die Münzeinheit: Wenn ein Indianer auf das
Fort kommt, um Handel zu treiben, so wird er von dem
Chieftrader in den Handelsraum geführt. Dort besichtigt
der Händler die mitgebrachten Felle und teilt sie in
verschiedene Haufen, diese bezeichnet er mit dem
ständigen Preiswert, zählt die Beträge zusammen und erklärt
dem Indianer, wieviel Castors er gut hat; darauf
händigt er ihm ebensoviele Stäbchen ein, damit er leichter
rechnen kann, wenn er seine Castors in die Dinge
umwechselt, die er eintauschen will. Die Waren, mit denen
der Handelsraum angefüllt ist, haben ihren festen Wert,
sodass die Indianer ehrlich und preiswürdig bezahlt werden.
Der Wert eines Castors ist ein bis zwei Schilling.
Die Wilde» besuchen die Handelsposten zweimal im
Jahr: Einmal im Oktober, dann bringen sie die Ergebnisse
ihrer Herbstjagden, und einmal im März, dann legen
sie vor, was sie im Winter erlegt haben. Die Zahl der
Castors, die ein Indianer bei den Winterjagden erreicht,
schwankt zwischen 50 und 200, je nach seiner Ausdauer
und Tätigkeit und nach dem Teil des Landes, in
dem er jagt. Die meisten Tiere werden in eisernen oder
hölzernen Fallen oder auch in Schlingen gefangen, Hirsche
und Büffel geschossen, die letztem auch wohl zu
Pferde niedergerannt, wenn sie nicht allzugross sind, und
dann auf irgend eine Weise getötet. Nachdem im Frühling
die Felle auf allen Aussenposten gesammelt sind,
werden sie in Ballen von 'zweckmässiger Grösse verpackt
und mittilst Booten und Canoes zu den drei Depots befördert.
(York-Factory, Moose-Factory, Vancouver.) Von