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möglich war, und es war natürlich, dass die Company
der Kolonisation entgegenwirken musste. Das Mutterland
würde seinen Willen durchsetzen, das war klar, und darum
galt es dafür zu sorgen, mit der Regierung möglichst
gut auszukommen.
Governor Pelly wusste wohl, dass er sich und den
Aktionären eine schwere Bürde auf den Nacken lud, als
er der Regierung anzeigte, die Gesellschaft wolle selbst
die Besiedelung und Bebauung in die Hand nehmen,
aber dies war zunächst der einzige Weg, um fü& einige
Jahre gesichert zu sein. Lord Russell verteidigte
vor dem Parlament diesen Ausweg gegen Gladstone, u.a.
mit dem Hinweis darauf, dass das Land ja bereits bis
1859 der Company von der Krone übertragen sei, das
könne nicht rückgängig gemacht werden. Zu warten bis
zu dieser Zeit, sei aber deshalb nicht möglich, weil dann
die Gefahr einer amerikanischen Einwanderung drohe.
Schliesslich triumphierte die Company wieder: Die Urkunde,
der Uebertragung der Kolonisation von Vancouver-Island
an die Hudsonsbay-Company wurde am 13.
Januar 1849 unterzeichnet, aber dieser Erfolg regte die
Gegner noch einmal zu erneuten Anstrengungen an, und
im Jahre 1857 glaubten sie endlich der Verwirklichung
ihrer Wünsche nahe zu sein.
Sie hatten es durchgesetzt, dass das Parlament ein „Select
Committee” von 19 Parlamentsmitgliedern beauftragte,
den Zustand der britischen Besitzungen zu untersuchen,
die unter der Administration der Hudsonsbay-Gesellschaft
ständen und die, über welche sie Handelsrecht besässe.
Das Ergebnis der Untersuchungen des Committees war,
dass beschlossen wurde, die Administration über das Redriver-
und Saskatchewan-Gebiet der Company zu nehmen
und das Land unter die Regierung von Canada zu stellen,
dagegen sollte ihr das Privileg des exklusiven Handels
im Interesse von Recht und Ordnung weiter verbleiben.