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Schiff nicht gegen Eispressungen geschützt ist.
Im Frühsommer kommt das Eis durch den Fox - Kanal
in die Hudsonsstrasse und wird hier durch die Gezeiten
hin- und hergetrieben. Von Osten her führt der arktische
Strom ebenfalls Eis in die Strasse. Es bildet sich
auch wohl Packeis, das dann eine Zeitlang den Weg versperrt.
Westlich vom Fox-Kanal trifft man aber keine
Eisberge mehr an.
Die Kapitäne der Hudsonsbay - Company pflegten nie
vor dem 15. Juli von England abzufahren und nicht später
als Ende September aus der Bai zurückzukehren. Die
Schiffahrt ist also durchschnittlich nur 2Y2 Monate sicher,
doch können gut ausgerüstete Schiffe vom 15. Juni bis
zum i. November die Fahrt wagen.
Die Küsten der Bai sind grösstenteils trostlos öde; die
Ostküste bildet Labrador, das Dawson schildert : 4 ) „The
country seems unfinished, as if it had been left as a
specimen to show what other countries may have been
at the termination of the glacial epoch, when the rivers
had not worn down their beds, and valleys and basins
had not been formed.” Das Land ist eine öde Steinwüste,
die nur südlich vom 56° bewaldet ist.
Die Südküste der Hudsonsbay ist ein wildes Gebiet
von Urwald und nackten Felsstrecken. Im Westen breiten
sich die Barren-Grounds (Oedland) aus, begrenzt
von der Bai, dem Churchillriver, den Ostenden der drei
grossen nordkanadischen Seen und dem Eismeer, eine felsige,
baumlose Sumpfgegend, voll von seichten Seen und
seeartigen fliessenden Gewässern. Der Winter ist hier
kälter, als sonst irgendwo auf dem Kontinent, und in
dem kurzen Sommer, der niemals ganz den spärlich mit
Moos und Gestrüpp bewachsenen Boden auftaut, bele-4
) Dawson S. 637.