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G r o s e i 11 i e r s 18 )” genannt.
Mit 16. Jahren war er 1641 aus Frankreich ausgegewandert,
um in den neuen Kolonien sein Glück zu
suchen. Er erwarb sich durch den Pelzhandel schnell
einen gewissen Wohlstand und fand in dem ausgewanderten
Hugenotten Pierre Radisson, dessen Schwester er
heiratete, einen vortrefflichen Compagnon.
Diese beiden Männer sollten für den Pelzhandel Amerikas
eine wohl nie geahnte Bedeutung erlangen.
Groseilliers war der Sohn eines Matrosen, ungebildet,
aber verwegen und energisch in der Ausführung seiner
weitschauenden Pläne. Radisson, der Schwiegersohn eines
angesehenen englischen Herrn, des Sir John Kirke,
war nicht ohne feinere Bildung und Formen, ein
geborener Diplomat. Diese beiden wurden bald die angesehensten
Leute in Trois-Riviferes (Three - Rivers), wo sie
sich niedergelassen hatten. Es war ihnen klar, dass dieser
Handel grossartiger betrieben werden, neue Gebiete
im Innern des Landes aufgeschlossen und Posten erbaut
werden mussten. 1659 begannen sie daher einen
kühnen Streifzug in das Innere des Landes. Sie besuchten
die Westküsten des Michigan- und Superior- Lake,
überwinterten bei den Sioux, in dem heutigen Minnesota
und erfuhren auf ihrem Weitermarsch von einer
Bande Assiniboines, es gäbe im Norden ein grosses Wasser,
das sich bis zum Eismeer erstrecke. Im August 1660
kehrten sie mit 60 fellbeladenen Canoes zurück.
Die Reise erregte Aufsehen, und Groseilliers machte
sich alsbald von neuem auf den Weg, begleitet von einigen
Coureurs des bois und zwei Jesuiten. Die Expedition
brachte wieder reichen Ertrag, und Groseilliers 13 * *
13 ) WiHson bemerkt S. 12 zu dem Namen sehr richtig: da verschiedene
Schreibweisen existierten, sei es wohl am besten, sich der
Bedeutung des Wortes und seiner Orthographie anzuschliessen, le
groseiller heisst nämlich »der Johannis- oder Stachelbeerstrauch.«