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te darauf nach Frankreich, machte den niederländischen
Feldzug von 1647 mit und führte dann ein wildes Korsarenleben,
von dessen Prisenerlös Karl II. den Kampf
weiter führen konnte. 1659/60 nahm er im kaiserlichen
Dienst am nordischen Kriege teil. Die Restauration führte
ihn wieder nach England. Hier wurde er mit diplomatischen
Sendungen betraut und lebte seinen technischen
Lieblingsbeschäftigungen. Er machte verschiedene
Erfindungen, z. B. eine neue Mischung des Schiesspulvers,
eine Art Repetiergeschütz, Verbesserungen an hydraulischen
Maschinen und im Gebrauche der Schiffsquadranten,
sowie .das nach ihm benannte Prinzenmetall.
Auch als Maler und Kupferstecher war er gross.
1663 wurde er Mitglied der Royal Society, 1665 kämpfte
er rühmlich gegen de Ruyter zu See. Später lebte er
mehr zurückgezogen in seinem Laboratorium und beschäftigte
sich mit seinen technischen Aufgaben, fühlte sich
aber noch immer angezogen durch alle neue Unternehmungen,
wenn sie nur Kühnheit und Klugheit verrieten.
Im Mai 1667 erhielt der Prinz den Brief des englischen
Gesandten aus Paris. Das Projekt des Franzosen interessierte
ihn ausserordentlich, er empfing Groseilliers sehr
freundlich und besprach mit ihm, einigen hohen Herrn
und Londoner Kaufleuten das Unternehmen.
Man kam zu dem Entschlüsse : Gillam und Groseilliers
sollten zur Bai fahren und zunächst einmal versuchen,
ob das Geschäft sich rentiere.
Am 3. Juni 1668 segelte die „Nonsuch,” das Schiff Gillams
ab. Die Reise verlief ohne Unterbrechung. In der
Jamesbay landeten die Männer bei einem Fluss, den sie
Rupertsriver nannten und erbauten ein Blockhaus, den
ersten Handelsposten, und nannten ihn Fort Charles.
Einige Indianer, die äusserst erstaunt waren, weisse
Männer anzutreffen, wurden reichlich beschenkt. Der dar-