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Dieser Konservativismus hatte seine bedeutenden Mängel
und Fehler, besonders der Fortschrittspolitik gegenüber,
wie sie die französischen Händler und nach ihnen
später die englischen Canadier betrieben.
In der „Histoire des Voyages” 40 ) wird das Werk eines
Engländers Ellis zitiert, der die Company in folgender Weise
tadelt: „Par une Politique inconcevable, et fort nuisible
aux interdts de la Nation, eile (la Compangnie)
dücourage elle-meme ses Comptoirs, jusqu’ ä mettre
toutj en usage pour les empficher d’ ötendre leur Commerce.”
Er führt aus: „Während die Franzosen tief ins Innere
ihre Handelshäuser ausbreiten, und die für die Company
bestimmten Waren abfangen, bleiben die Engländer an
der Bai und warten, bis die Indianer zu ihnen kommen.
Die Engländer bezahlen ausserdem schlechter als die Franzosen.
(Das kam aber wohl daher, weil die Engländer
nur noch die schlechtem Felle von den Indianern erhielten.)
Sie nehmen ohne Wahl, wie es kommt, während
die Franzosen sich nur die leichtesten, besten und gut
transportierbaren Felle aussuchen. Endlich ist es ein Fehler,
dass die Hudsonsbay-Gompany das Monopol des Pelzhandels
hat, denn der grosse Vorteil, den die wenigen
daran Beteiligten aus dem Geschäft ziehen, kann für den
Gesamthandel nur schädlich sein.”
Diese Mängel waren auch den Aktionären der Company
sehr wohl bekannt, ihre einsichtigen Männer drangen
auch unablässig darauf, eine unternehmendere Politik
einzuschlagen, aber, wie schon bemerkt, der Fehler
lag in dem System, das gerade dem ausübenden Teil
im wilden Westen keinen Anteil am Gewinn des Handels
zuliess. Nur die Aktionäre in London heimsten das ein,
was ihre Diener in Amerika mit Mühe und oft unter
Lebensgefahr erlangten. Erst ganz allmählich konnte sich
40 ) Histoire des V. XIV S. 660 ff.