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ten auch, dass ihre schönen Tage nun gezählt seien;
sie konnten aber ihr Vagabundenleben nicht aufgeben
und schlossen sich daher zum grössten Teil den Indianerstämmen
an, sodass die „Halfbreeds” an Zahl mehr und
mehr wuchsen.
Die Wilden konnten sich auch nicht sogleich in den
Umschwung der Dinge schicken. Besonders die Irokesen
zeigten sich noch nach wie vor den Engländern feindlich
gesinnt. Die Waldläufer taten das ihre dazu, um sie aufzuwiegeln,
und die Eroberung von Detroit und Michillimakinac,
durch den Indianerhäuptling Pontiac, zeigte,
wie gefährlich die Roten werden konnten.
1765 waren die Zustände schon wieder in genügender
Ordnung, und sofort machten sich nun die Montrealer
Kaufleute daran, den canadischen Pelzhandel wieder aufzunehmen.
1767 machte Thomas Currey eine Reise ins Innere,
gelangte bis zum Cedar-Lake und kehrte, mit reicher
Beute beladen, zurück; James Finley streifte noch weiter
nordwärts und hatte auch guten Erfolg.
1775 endlich verliess der unerschrockene Alexander Henry
die Saults St. Marie mit 52 Mann und drang nach
Nordwesten vor. Er hatte im Kriege gegen Pontiac eine
rühmliche Rolle gespielt; Gefahren und Abenteuer waren
ihm zum Bedürfnis geworden.
Die Hudsonsbay - Company erfreute sich nicht lange
eines Aufschwungs in ihrem Handel. Schon wieder machte
sich eine Konkurrenz fühlbar, diesmal aber von Seiten
ihrer eignen Landleute. Dazu kam, dass die Missstimmung
in London allmählich überhand nahm.
Die Company tat allerdings auch alles andere eher,
als sich populär machen. Das geheimnisvolle, eisstarrende
Land, in dem ihre Niederlassungen waren, das von
keinem Menschen ohne ihre Erlaubnis betreten werden