erbauten Forts und suchten sich im Westen besere
Jagdgründe aus. ,
Mackenzie war wieder nach London zurückgekehrt,
um hier für einen grossartigen Plan zu werben. Er
suchte die Erlaubnis zur Gründung einer Gesellschaft
britischer Kaufleute und Fischer zu erlangen, die den
Pelzhandel des Innern mit der Fischerei von Ozean zu
Ozean verbinden sollten. Die Hudsonsbay- Company sollte
selbst die Konzession zu dieser Gesellschaft geben,
dazu suchte er die Regierung zu bewegen. Das
gelang ihm aber nicht. Die Ausführung des Planes
hätte entweder den Untergang der Hudsonsbay-Company
herbeigeführt, oder eine ähnliche Einigung, wie sie achtzehn
Jahre später zustande kam.
Der Tod Mac Tavishs (1804) vereinigte die North-West-Gompany
wieder mit der X-Y-Company und nun
wurde sie stärker als je. In London setzte sie, gleich ihrer
Rivalin, einige ihrer Mitglieder als Agenten ein, und nun
war auch ihre Position im Mutterlande gesichert.
Privathändler gab es in Britisch-Nord-Amerika nicht
mehr, — jetzt standen sich zwei Handelsgesellschaften
einander gegenüber. Die eine jung, kräftig, trotzend auf
ihre Macht und den Ruhm ihrer Erfolge, die andere alt
und ehrwürdig, sich stützend auf ein altes verbrieftes
Recht, aber mit der Zeit nicht fortgeschritten und, verknöchert
in einem System, das nicht dazu angetan war,
zu kühnen Taten zu treiben.
Die Mannschaften beider Teile hatten ja keinen Grund,
einander feindlich gesinnt zu sein; seit Jahren pflegten
sie sich zu unterstützen und zu helfen, wo sie sich in
der Wildnis trafen, aber die führenden Händler gerieten
durch das Zusammenstossen ihrer Interessen in Differenzen,
und dieser Kriegszustand unter den Aktionären
musste bald auch auf die Untergebnen einwirken.