Object: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

15. Männer des Zentralverbandes Deutscher Industrieller. 
Meinungskampf mit Gründen und Tatsachenernstüchnach^ Wahrst ^mgen^un^ 
das Gemeinwohl praktisch fordern muffe. Es ist chm Vereini- 
worden, daß er eine freihändlerifche Vereinigung gewesen f - Dichtungen zur Be- 
gungspunkt für Theoretiker und Praktiker der verfchr f " ^ find auf 
leuchtung und öffentlichen Erörterung volkswirtfchaftüch ^F schutz- 
verschiedenen volkswirtschaftlichen Kongressen, z. B. m S S> " gresfes beruhen nicht 
zollnerifche Beschlüsse gefaßt worden. Die lallten ^Berichten, Enqueten 
auf seinen Beschlüssen, sondern auf den von chm veranl ß ^^^n deutschen 
und Verhandlungen. Seine Arbeiten und Vorschlage h - n Motiven 
Gesetzgebung die umfassendste Berücksichtigung gefun \ ^ Konkurrenz des 
meler neuen Gesetze oft wörtlich enthalten. Er ist nicht 9 ^schickt geleiteten 
im Jahre 1873 besonders von Schmoller begründeten und feckdem g ^ ° ^ 
..Vereins für Sozialpolitik" eingegangen, sondern we l der letzte Vorsttzeno 
ständigen Deputation, Dr. Karl Braun. wohlZUM »l weg ^ Nation wieder 
lamentarischer Uberbürdung, es unterlassen hatte, d s 8 SstrI Brauns 
einzuberufen und weitere Kongresse vorzubereiten. ^ ch ^ Es 
hat niemand daran gedacht, einen ""^ern Volkswirt l e S ^^wirtschaft zu 
ist dies im öffentlichen Interesse der Entwickelung Müalvolitische". sondern 
beklagen, weil der Kongreß Deutscher Volkswirte nicht b h »11 5 tragen welche 
überhaupt die verschiedensten volkswirtschaftlichen, ws es ^ hatte. In 
Handel und Schiffahrt und Zollwesen betreffen, zur Erorteru H S j) 
ganz hervorragender Weise hat er die Lösung der deutschen Munzsrage g I 
und vorbereitet. 
15. Männer des gentralverbandes Deutscher Industrieller. 
Von H. A. B u e ck. 
^ ueck, Der Zentralverband Deutscher Industrieller 1876—1901. 1. Bd. Berlin, 
0- wuttentag, 1902. S. 208—210. 
.., Delegiertenversammlung des Zentralverbandes Deutscher Industrieller 
^ un ^ 0- Oktober 1885 u. a. die Herren Geh. Finanzrat Iencke-Essen 
No olommerzienrat Eugen Langen-Köln in das Direktorium. 
Geh. Finanzrat I e n ck e war aus der Generaldirektion der Königlich Sächsischen 
kl ?/"seisenbahnen, in der er die Stellung eines Chefs der Verkehrsabteilung be- 
^^idet hatte, am 1. Januar 1879 in die Dienste der Firma Fried. Krupp in Essen 
d^^.bten. Von dieser wurde ihm der Vorsitz in dem Prokurakollegium der Firma, 
sein die Bezeichnung „Direktorium" erhielt, übertragen. In den ersten Jahren 
An ^ Wellung in der Industrie beschäftigte sich I e n ck e fast ausschließlich mit den 
in ^^dgenheiten, die ihm aus seiner bedeutenden und verantwortungsvollen Stellung 
d ns ®! rma Krupp zufielen. Erst als die sozialpolitischen Fragen auf den Gebieten 
6r ^beiterversicherung, des Schutzes der Arbeiter und der Gewerbeordnung die Auf 
merksamkeit und Tätigkeit der industriellen und wirtschaftlichen Vereinigungen nach- 
. ru £^ ln Anspruch nahmen, schloß er sich den bedeutendsten dieser Vereinigungen 
n Rheinland und Westfalen und dem Zentralverbande Deutscher Industrieller an 
nd begann damit seine wirkungsvolle Tätigkeit im öffentlichen Leben. 
Das Ansehen und die Beachtung, die I e n ck e schon als erstem Beamten der 
weltberühmten, größten deutschen industriellen Firma willig gezollt wurden, recht- 
serllgte und steigerte er in hohem Maße durch die Betätigung seiner staatswissen- 
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