Full text : Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin

Das  Steinkohlenlager.

155

Maschinen  auf  Grund  der  Teillisten  (Form.  31)  für  kleine  Ordres  gegen
Normalien  -  Entnahmescheine  (Form.  101),  für  auswärtige  Orders  auf
Grund  des  Orderbuches.  Die  Rechnungserteilung  geschieht  in  der  bekannten ­
  Weise.

lUDW.  LOEWE  &  Co.  0rder  Nr .  m
Actiengesellschaft.  -* T  ,  -.  -*
JN  ormalien-Jlintnalimescnein.  Kat.  Nr

Besteller. ­


Schrauben

Serie

Nr.

Mod.

Eabr.-Preis



Stück

Benennung

Form

0

Länge

Nr.

einzeln ­


zusamm.
M,  $

3518

4

Schrauben

1

5

4

0*7.

22

4

I

5

3

04

—

16

1

Spannhebel

1

i

96

Berechnet  pro  Monat  April  190  7

lfd.  Nr.  45

JlL

2

34

BERLIN,  den  15.  April  190  7  Gesehen:

Genehmigt:
Form.  101.  Orig.-Gr.  220X  150  mm.

Das  Steinkohlenlager.
Die  Belastung  des  Beständekontos  für  Steinkohlen  geschieht:
1.  für  die  Fakturenwerte  und  Frachten  auf  Grund  des  Wareneingangsbuches ­
  ;
2.  für  die  Entladespesen  auf  Grund  der  auf  der  Monatsorder  für  solche
Arbeiter  angesammelten  Lohnbeträge;
3.  für  Anfuhrkosten  u.  dgl.  Spesen  auf  Grund  von  Aufgaben  des
Betriebsingenieurs.
Der  Verbrauch  wird  getrennt  für  Erzeugung  von  elektrischem  Strom
und  für  Heizungszwecke  täglich  gemessen  und  am  Monatsschluß  der
Buchhalterei  zur  Verbuchung  aufgegeben.  Der  Betrag  für  die  zur  Krafterzeugung ­
  verbuchten  Kohlen  wird  dem  Konto  der  Kraftzentrale,  der
für  Heizungszwecke  den  betreffenden  Unkosten-Konten  der  Betriebe  belastet. ­
  Die  mit  der  Heizung  in  Verbindung  stehenden  diversen  anderen
Kosten  für  Bedienung  der  Kessel,  Abschreibungen  usw.  werden  den  Betrieben ­
  in  demselben  Verhältnis  belastet  als  der  Betrag  für  Steinkohlen.
Der  Anteil  an  Heizungskosten  wird  in  der  Regel  nach  der  Größe  des
Raumes  jedes  Betriebes  bemessen.
            
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