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Die Betriebsbuchführung.
Form. 54. Orig.-Größe 210 X 170 mm.
gibt das Lohnbureau der Betriebsbuchhalterei eine Aufstellung der Selbstkosten
jeder verrechneten Maschine zur Verbuchung auf das Bestände-Konto
fertiger Maschinen.
Bei kleinen Orders für andere Betriebe wird für Betriebsunkosten der
Gesamtdurchschnittsprozentsatz zugeschlagen; für auswärtige Orders
kommen dagegen die speziellen Prozentsätze der in Betracht kommenden
Unterabteilungen zur Anrechnung.
Demgemäß wird das Konto des Maschinenbaues erkannt und das
Bestände-Konto für Maschinen eigenen Fabrikats belastet. Außerdem
wird im Lohnbureau für jede Maschine eine Kontrollkarte (Form. 54)-ausgefüllt.
Diese Karten werden ebenfalls an die Buchhalterei gegeben
und sind für die Kartothek für „vorrätige Maschinen“ bestimmt, deren
Zweck später noch zur Besprechung gelangt.
Für den Abteilungschef ist zwecks Eintragung der Selbstkosten der
Maschinen das Formular Nr. 55 bestimmt. Für jeden Maschinentyp wird
ein solches Selbstkostenkontrollformular verwendet, worauf alle Abrechnungen
nacheinander eingetragen werden. Die Eintragung der Selbstkosten
erfolgt in der Weise, daß die Materialien nach ihrer Art und die
Löhne nach Unterabteilungen zerlegt werden, damit bei jeder Abrechnung
die Differenzen gegen die vorherige Abrechnung auf deren Ursprung hin
untersucht werden kann.
Diese Selbstkostenkontrollblätter und die Unkostenstatistik
sind für den Abteilungschef das Spiegelbild seiner Werkstatt;
in diesem Bewußtsein wird auf ihre richtige und prompte Anfertigung
die größte Sorgfalt verwendet.
Fabrikations-Nr. 25 135.
Kontrollkarte Nr. 942
F räser schleif Maschine
Katalog-Nr. 21 B. Modell-Nr. II.
Angefertigt auf Order Nr. 3706 V für 50 Stück. Verrechnet April 190 7.
Selbstkosten.
Materialien
usw.
Härten
Löhne
Unkosten
Summa
Normal
228
5
42
190
68
206
54
630
54
Versandt den 2./5. 190 7 auf Order Nr. 2995. Fakturiert Fakt. B. Mai 190 7. Fol. 143.
Bemerkungen