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teile im Gefolge gehabt. Sobald ein solches Haus wirklich
Eigentum der Genossen geworden war, hatte dieser jedes
weitere Interesse an der Genossenschaft verloren. Das ge
nossenschaftliche Leben konnte sich daher auf die Dauer
innerhalb solcher Organisationen nicht halten oder weiter
entwickeln. Ganz anders liegt es, wie wir später eingehend
zeigen werden, bei größeren Gebäudekomplexen, die nur
Mietswohnungen enthalten, durch welche die Bewohner
dauernd an die Genossenschaft gekettet werden, und in
welchen sich das genossenschaftliche Leben um so günstiger
entwickeln kann, je größer diese Häuser sind.
Wenn der Eigentümer des Hauses nicht in der Lage ist,
auf die Dauer das Haus zu behalten, so wird das von der
Genossenschaft gebaute Wohnhaus leicht wieder zum Speku
lationsobjekt, und der eigentliche Zweck der genossenschaft
lichen Tätigkeit wird dadurch vereitelt. Die Mietshäuser
dagegen, welche dauernd im Besitz der Genossenschaft
bleiben, können nicht Spekulationsobjekt werden und bilden
daher gegen den Boden- und Hauswucher eine feste Schranke.
Die kleinen Häuser, welche die Genossenschaft ihren
Mitgliedern als Eigentum übergibt, enthalten häufig Woh
nungen für 2 oder 3 Familien und der Eigentümer muß diese
Wohnungen vermieten, um die Zinsen pünktlich zahlen zu
können. Je mehr er auf den pünktlichen Eingang der Mieten
angewiesen ist, umso rücksichtsloser muß er gegen seine
Mieter Vorgehen, und so ist dieser kleine aus der Genossen
schaft hervorgegangene Eigentümer oft der größte Haustyrann.
Auch dieser Umstand, mit dem man zu rechnen hat, wider
spricht dem eigentlichen Zweck der Genossenschaft.
Es hat sich aber ferner herausgestellt, daß mit dem
Steigen der Bodenwerte es in großen Städten ganz unmöglich
war, kleine Häuser mit kleinen Wohnungen zu bauen, die
einen annehmbaren Zins abgeworfen hätten. Wollte man dem
Arbeiter in der Stadt in der Nähe seiner Arbeitsstätte eine
gesunde und preiswerte Wohnung bieten, so konnte man nur
große Häuser mit Mietswohnungen bauen. Diejenigen Bau
genossenschaften, welche hauptsächlich nur kleine Familien
häuser für den eigenen Erwerb der Genossen errichteten,
waren immer mehr auf das Außengebiet der Stadt und auf