Full text : Baugenossenschaften und der Berliner Spar- und Bauverein

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1895  19,50  M.  per  Mille,  im  Jahre  1899  29,50  M.  per  Mille,
eiserne  Träger  im  Jalire  1895  11  M.  per  100  kg,  im  Jahre  1899
18  M.  per  100  kg  und  ähnliche  Preissteigerungen  sind  bei
vielen  anderen  Materialien  zu  verzeichnen.  Im  Jahre  1895
kostete  der  Quadratmeter  bebaute  Fläche  eines  Hauses  mit
4  Stockwerken  den  Verein  noch  250  M.,  im  Jahre  1899  stellte
er  sich  bei  gleicher  Ausführung  auf  340  M.
Zu  den  Baukosten  kommen  dann  noch  die  Ausgaben  für
Bauzinsen,  Stempel  usw.,  die  sich  auf  8033,95  M.  beliefen.
Der  Grund  und  Boden  hatte  94850  M.  gekostet.  Die  gesamten ­
  Kosten  für  das  Haus  in  der  Schreinerstraße  stellten
sich  daher  auf  385046,66  M.  Der  Verein  erhielt  aber  vom
Zentralverein  für  das  Wohl  der  arbeitenden  Klassen  3000  M.,
um  dafür  eine  Lesehalle  zu  errichten,  die  von  der  obigen
Summe  abzuziehen  sind.  Der  Quadratmeter  bebaute  Fläche
stellte  sich  bei  diesem  Haus  auf  315,31  M.  und  der  Kubikmeter ­
  umbauter  Kaum  auf  17,03  M.  Für  den  abgeschlossenen
Wohnungsraum  allein  berechnet  stellen  sich  die  Baukosten
auf  100,68  M.  pro  Quadratmeter.  Wenn  sämtliche  Kosten  einschließlich ­
  derjenigen  für  Grund  und  Boden  mit  in  Betracht
gezogen  werden,  so  stellt  sich  der  Quadratmeter  W.ohnungsraum
  auf  137,16  M.  Nach  der  gerichtlichen  Taxe  wurde  der

Wert  des  Grundstückes  auf
438  200,—  M.
abgeschätzt,  der  Ertragswert  wurde  mit  .  .  430  780,—  „
berechnet.
Das  gibt  zusammen  868  980,—  M.
hiervon  kommt  die  Hälfte  in  Betracht,  also  434  490,—  „
Die  Lasten  und  Abgaben  sind  kapitalisiert
mit  78  364,—  „
Diese  Summe  abgezogen  ergibt  den  gerichtlichen ­
  Taxwert  von  356  126,—  M.
Von  der  städtischen  Feuersocietät  wurden
die  Gebäulichkeiten  mit  307  800,—  M.
abgeschätzt.  Das  Haus  wurde  mit  ....  318  000,—  „

Hypotheken  belastet.  An  erster  Stelle  steht  eine  Hypothek
der  Invaliditäts-  und'  Altersversicherungsanstalt  Berlin  von
178000  M.  zu  3^9,  an  zweiter  Stelle  eine  solche  von
100  000  M.  zu  4  %.
            
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