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Schwarm- und staatenbildende Insekten;
Das Tierleben im Grunewald, verbunden mit einer
Exkursion in den Grunewald;
Geschichte der Erde und ihrer Bewohner;
Nutzbare Fossilien;
Edelsteine;
Unsere Erdkruste.
Im Museum für Bergbau und Hüttenwesen:
Kali- und Steinsalze;
Diamanten;
Blei, Kupfer, Gold und Silber.
Im Museum der Landwirtschaftlichen Hochschule:
Steinkohlen, Braunkohlen, Petroleum;
Erklärung der geologischen Wand im Humboldt-
Hain.
So groß der Erfolg war, den diese Führungen aufzu
weisen hatten, so wurde er doch noch übertroffen von dem
der Volkshochschulvorträge, die auch in derselben Weise zu
erst im Winter 1898/99 veranstaltet wurden. Es wurden da
mals zwei Serien abgehalten, von denen die erste Serie
7 Kurse, die zweite Serie 9 Kurse umfaßte. Jeder Kursus
besteht aus 6 einzelnen Vorträgen. Auf jeden einstündigen
Vortrag folgt eine Diskussion, die gewöhnlich eine halbe
Stunde dauert. Es wohnten damals 4489 Zuhörer diesen Vor
trägen bei. Im Winter 1900/01 wurden wiederum 2 Serien mit
zusammen 21 Kursen veranstaltet. Die Zahl der Teilnehmer
betrug 5464. Im Winter 1901/02 wohnten den 21 Kursen der
2 Serien 6129 Zuhörer bei. Von den männlichen Hörern ge
hören ungefähr 60 % dem Arbeiter- und Handwerkerstande
an, dazu kommen noch 9,1 % unselbständige Kaufleute, Ge
hilfen und Lehrlinge. Außer den Hochschuldozenten, welche
die Vorträge abhielten, hatte man Studenten herangezogen,
welche Elementarunterricht in Latein und Geometrie erteilten.
Im Anschluß an die Vorträge über Physik hat man auch
physikalische Unterrichtskurse eingerichtet. Im Winter 1901/02
verteilten sich die Zuhörer auf die einzelnen Kurse in
folgender Weise: