Full text: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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wird. Gleichgültig, ob die Gründung der „Northern 
Securities Co.“ zu Recht bestehen bleibt, oder ob dereinst 
andere Formen gefunden werden müssen, so erscheint der 
Tag nicht mehr fern, an dem sämtliche Eisenbahnlinien von 
Bedeutung in dem weiten Gebiet der nordamerikanischen 
Staaten, wenn auch nicht direkt unter einen Hut gebracht 
sein, so doch in ein korporatives Verhältnis zueinander 
treten werden. Hierbei schweben mir nicht etwa jene Eisen- 
bahnaktien-Ankäufe vor, die namentlich in letzter Zeit 
einzelne Cliquen wilder Börsenspieler vorgenommen haben, 
indem sie an den offenen Märkten das Kapital ganzer Bahn 
systeme — angeblich zum Zweck der Kontrolle über diese 
Linien, in Wahrheit aber in spekulativer Verblendung — bei 
wahnsinniger Kurstreiberei aufkauften und, da sie nicht mit 
eigenem, sondern mit geborgtem und dann zurückgefordertem 
Geld operierten, ihren vermeintlichen Besitz unter kläg 
lichem Fiasko wieder losschlagen mußten. 
Wenn aber, nach Klärung der allgemeinen Rechtslage, 
in wohlvorbereiteter Vereinbarung der Eisenbahn-Gesell 
schaften untereinander und ihrer leitenden Männer die 
Verständigungs-Aktion im allgemeinen und in den finan 
ziellen „Sonderheiten“ gelingen sollte, so wird man sich zu 
vergegenwärtigen haben, daß in Epochen, die einen forcierten 
Export als notwendig erscheinen lassen, die Frachten der 
maßen herabgesetzt werden können, daß selbst bei einer 
weitgehenden Unterbietung des Auslandspreises die Aus 
fuhr ohne Verlust oder doch nur mit sehr geringem 
Schaden bewerkstelligt werden kann. Ob sich die Gefahr 
dieses Momentes abschwächen würde, wenn die Bahnen, 
wie Optimisten unter den Demokraten erhoffen, einstens, 
wenn auch erst nach langen Jahren, durch den Bund 
gegen Bundesbonds übernommen werden, muß dahingestellt 
bleiben. Die demokratische Tagespresse verlangt die Eisen
	        
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