Metadata: Fortschritt und Armut

Verlag von Gustav Mischer in Jena. 
Die angegebenen Preise erhöhen sich z, Zt. durch nachstehende Teuerungszuschläge: 
für die bis Ende 1916 erschienenen Werke 100 °/ 0 
für die 1917 und 1918 erschienenen Werke BO°l 0 
für die 1919 erschienenen Werke 
SS"/° 
Für das Ausland wird ferner der vom Börsenverein der deutschen Buchhändler vorgeschriebene Valuta-Ausgleich 
berechnet. — Die Preise für gebundene Bücher sind wegen der Verteuerung der Buchbinder arbeiten bis auf 
weiteres unverbindlich. 
weitere Schriften von ftflolf DMlMflhke. 
Die Mfgaben öer Gemeinöepolitik. 
Auflage. 28. bis 30. Tausend. 268 S. 1919. Preis: 5 Mark 60 Pf., geb. 8 Mark 60 Pf. 
Inhalt: I. Die Besteuerung -er Grundrente. *. Dom Wesen der Grundrente. 2, wen 
trifft die Besteuerung der Grundrente? 3. Die Grundwertsteuer oder die Steuer nach dein gemeinen 
wert. 4» Die verbesserungs- oder Bauabgabe. 5. Die Zuwachssteuer. 6. Die Umsatzsteuer oder die 
Besitzveränderungsabgabe. 7. Schlußwort (Cerraininteressentenund Hausbesitz, Grundrente u. Wohltäter). — 
II. Das Geineinde-Grunöeigenturn. *. vom deutschen Bodenrecht. 2. Gemeindebedürfnisse und 
-Aufgaben. 3. Die Vermehrung des Gemeindegrundeigentums. 4. Öffentliche Anstalten und Anlagen. 
5. von der Verpachtung. 6 vom Erbbaurecht. 7. vom wiederkaufsrecht. 8. vom Gartenrentengut. 
9. Gemeindegrundeigentum u. Volkstum. JO. Die Heimstättenbewegung und die Gemeinden. 
No rddeutsche Allgem. Zeitung, ttt. 409. *2. August *9*8: 
. . . Damaschkes Lehre, die Bodenreform, ist ihm nicht nur Wirtschaftssystem, sondern Welt 
anschauung; Bekennermut und Bekehrereifer kennzeichnen seine Schriften. Die Verdienste des Mannes- 
sind bekannt und unbestritten; er lehrte uns die Frage der Bodenwirtschaft mit anderen Augen an 
zusehen als die der Mobiliargüter. Er sagte nichts, was eigentlich und unbedingt neu war; aber er 
erinnerte an etwas, das in Gefahr war, vergessen zu werden. . . . Als wichtiger Wegweiser wird 
Damaschkes Buch allen an der gemeindlichen Bodenwirtschaft Beteiligten stets von großem werte sein». 
Erfahrungen unS Ratschläge. 43. bis 
48. Lausend. (VIII. S6 S. 8°.) 1920. 
Preis: 2 Mark 50 Pf. 
In wenigen Jahren sind von dieser Schrift 4-2 000 Exemplare verbreitet worden. Das ist wohl 
der beste Beweis, daß dieses Bach in seiner Eigenart vielen willkommen ist. Es schöpft aus der Praxis 
der modernen Redekunst und will der Praxis dienen unter Ausschluß aller gelehrt klingenden, aber 
unfruchtbaren Theorien. Der Verfasser, selbst ein Meister der Redekunst, bietet hiev eine Schrift, die 
gerade in der jetzigen Zeit eine willkommene Hilfe sein wird, wie sie keine andere Schrift dieser Art 
sein dürfte. 
Die „Schriftsteller-Zeitung" (Weimar) vom *2. Dezember *9*9 schreibt: 
Adolf Damaschke will keine Sprachtechnik lehren, sondern zeigt an Hand von Beispielen aus 
eigenen Reden und durch Hinweise auf die großen Redner der Geschichte wie man auf die Hörer wirkte 
wie man eine Rede aufbaut und wie man Schüchternheit und Hemmung beherrscht. Das Buch sei auf 
das wärmste empfohlen, da es viel Anregung bietet und aus einem einzigartigen wissen und wollen 
geschaffen ist. 
ein Prophet unö Märtyrer deutscher Weltwirtschaft. (46 S. 
Preis: 60 Pf. 
Urania. X. Jahrgang. Nr. 27. 7. Juli *9*7: 
... wenig Deutsche außerhalb des Rreises der Volkswirte kennen den Namen und die 
werke Friedrich Lists, des Mannes, der zwischen *820 und *846 alle diese Ziele in unermüdlicher, un 
ablässiger Arbeit dem deutschen Volke gewiesen hat. Sein wirken war in selten hohem Maß vom Un 
verständnis und vom Widerstände seiner Zeitgenossen gehemmt. Es hat wenig Menschen gegeben, deren 
reine und selbstlose Absichten so vielen Schwierigkeiten der Regierungen, der Fachleute und der Öffentlich 
keit begegnet sind, die so viel Undank geerntet haben; Friedrich List hat für sein wirken Festungshaft,. 
Verlust von Stellung und vermögen geerntet, bis dem gebrochenen Mann das Vaterland den Revolver 
in die Hand drückte. Der Vortrag Adolf Damaschkes gibt eine hübsche Darstellung des Lebens und 
Wirkens Lists, die jedermann, der sich für diesen seltenen, unglücklichen Bahnbrecher interessiert, bestens 
empfohlen werden kann. . . . 
R. B.
	        
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