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Mit Stolz blickt der Amerikaner auf das von ihm Erworbene
und auf die eigene Kraft, auf die er sich gestellt
hat. „Wir sind fleißig,“ sagte mir ein amerikanischer
Staatsmann, „leben unserer Arbeit und denken an unsern
großen Benjamin Franklin, den sein Vater in dem Kerzenladen
in Boston mit den Worten der Bibel zu ermahnen
pflegte: Siehst du einen Mann, der in seinem Geschäft
fleißig ist — vor Königen kann er stehen!“
Eines möchte ich schon an dieser Stelle hervorheben,
was mir bei der Beobachtung der ökonomischen Verhältnisse
der Vereinigten Staaten von Amerika besonders bemerkenswert
erschienen ist: Mehr als in irgend einem
andern Land der Welt tritt auf dem Gebiet von Verkehr,
Handel und Industrie hier gerade jetzt die Gewalt einzelner
Personen in den Vordergrund. Gewiß ist der mächtige
wirtschaftliche Aufschwung des Landes dem Unternehmungsgeist
von Männern mit zu danken, deren Namen die Geschichte
der Union für alle Zeiten verzeichnen wird. Die
Goulds, Vanderbilts, Rockefellers, Carnegies, Harrimans,
Hills, Morgans, Stillmans u. a. haben der Verkehrs- und
Industrie-Entwicklung der Union ungeahnte Wege gewiesen,
sie waren, wie mit Thomas Carlyle der Präsident sie nannte,
wirklich „the captains of Industry“, di das Eisenbahnnetz
über das Land gebreitet, den Handel aufgebaut und die
Industrien entfaltet haben. Und weil sie damit fraglos dem
Volk Gutes und Großes geschaffen haben, sind sie leitend
und herrschend; die Nation bringt ihnen umsomehr Vertrauen
entgegen, als sie-in richtigem Erfassen der Wirkung
auf die volkstümliche Eigenart große Summen aus ihren
immensen Schätzen für die öffentliche Wohlfahrtspflege —
oft nicht ohne einige Demonstration — hergeben. Das Bedenkliche
aber liegt darin, daß die weitverzweigten und besonders
die neueren Unternehmungen augenblicklich so eng