Object: Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russisch-Polen und dem Deutschen Reiche und die sich daraus für den Friedensschluss ergebenden Folgerungen

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Das Königreich Polen steht also unter den kohleliefernden 
Bezirken Rußlands an zweiter Stelle. Das Donezbecken liefert 
etwa 70,7.%; und das Dombrowaer Becken ungefähr 21,1% der 
in Rußland geförderten Kohle. 
Nach der Teilung des Kreises Bendzin in ein deutsches 
und ein österreichisches Verwaltungsgebiet liegen im deutschen 
Verwaltungsgebiete folgende Gniben mit einer Jahresförderung 
im Jahre 1913: 
1. Saturn und Jupiter . . . 
mit 
852 624 Tonnen Kohle 
2. Czeladz 
„ 
617 363 
„ 
„ 
3. Milowice 
„ 
647 835 
„ 
„ 
4. Grodziec I 
„ 
62 322 
„ 
„ 
5. Grodziec II ..... 
„ 
642 229 
„ 
„ 
6. Graf Renard 
„ 
662 472 
„ 
„ 
und Andreas II . . . 
„ 
41 729 
„ 
„ 
7. Anton ....... 
„ 
97 288 
„ 
„ 
8. Alma 
„ 
37 198 
„ 
„ 
9. Andreas III ..... 
„ 
44136 
„ 
„ 
10. Kleinere Förderungen mit 
ca. 
50 000 
„ 
„ 
Die gesamte Förderung betrug 
demnach 1913 ..... 
. 3 755 196 
Tonnen Kohle. 
Im österreichischen Gebiet liegen die Gruben: 
1. Flora und Franz .... 
mit 
395 865 Tonnen Kohle 
2. Reden 
„ 
274 032 
„ 
3. Mortimer 
„ 
208 161 
„ 
„ 
4. Paris-Koszelew ..... 
„ 
660 332 
„ 
„ 
5. Niwka ........ 
„ 
427 696 
„ 
„ 
6. Klimontow 
„ 
188 968 
„ 
„ 
7. Kasimir-Jacob ..... 
„ 
876 465 
„ 
„ 
8. Kleinere Förderungen mit 
ca. 
20 000 
„ 
„ 
insgesamt mit 3 051 519 Tonnen Kohle. 
. Die Gruben im deutschen Verwaltungsgebiet fördern dem 
nach: 3,755 Millionen Tonnen Kohle, diejenigen im österreichi 
schen Verwaltungsgebiet: 3,052 Millionen Tonnen Kohle. Die 
Differenz ist also nicht erheblich. 
I in übrigen ergibt ein Vergleich zwischen 
den beiden Gebieten, welche unter öster 
reichischer und deutscher Verwaltung st e h e n , 
ganz erhebliche Vorteile für das österreichi 
sche Gebiet. Diese zeigen sich in der Tatsache, daß die 
Flöze des österreichischen Teiles des Kreises Bendzin, wenn-
	        
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