Full text : Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

81

e

Eisenbahnlinie  von  Alaska  im  Norden  bis  Argentinien
im  Süden  sich  ausdehnen,  um  die  Eisenbahnsysteme  der
beiden  Kontinente  zu  vereinen  und  die  großen  Märkte
des  Kontinents  unseren  eigenen  möglichst  nahe  zu  bringen.
Ich  sehe  ein  ständiges  Wachsen  des  amerikanischen  Einflusses ­
  und  die  Entwicklung  engerer  Handelsbeziehungen
mit  unseren  Nachbarn  im  Norden  und  im  Süden.  Ich
sehe  eine  prächtige  Flotte  von  Dampfschiffen,  die  durch
amerikanisches  Kapital  und  durch  amerikanisches  Genie
geleitet  werden,  sehe,  wie  ein  großer  Teil  von  ihnen  mit
der  amerikanischen  Flagge  in  jedes  Meer  dringt,  wie  sie
amerikanische  Waren  in  jeden  Kontinent,  in  jedes  Klima
tragen,  und  wie  die  Waren  in  das  Innere  jedes  Landes
geschickt  werden  durch  amerikanische  Maschinen,  amerikanische ­
  Wagen  und  auf  amerikanischen  Gleisen.  Ich
sehe  die  Erzeugnisse  der  amerikanischen  Farm  und
Fabrik  in  jedem  Land,  durch  die  ganze  zivilisierte  Welt
—  und  als  Folge  davon  Vervollkommnung  und  wachsendes ­
  Gedeihen  für  amerikanische  Produzenten  und
Fabrikanten  und  wachsendes  Glück  in  allen  Schichten  der
amerikanischen  Bürgerschaft.“
Gewiß  ist  in  den  Worten  Austins,  dessen  Beruf  als
Statistiker  eine  stete  Mahnung  zur  Nüchternheit  ist,  ein
gutes  Stück  Phantasie  enthalten.  Sie  sind  ein  Ausdruck
jenes  Nationalgefühls,  das  selbst  in  seiner  Übertreibung
noch  anerkennenswert  ist.  Indessen  muß  man  bedingungslos ­
  zugeben,  daß  die  Zahlen  der  Statistik  eine  laute  und
vernehmliche  Sprache  zugunsten  Austins  sprechen:  Die
individuellen  Depositen  in  den  Nationalbanken  der  Vereinigten ­
  Staaten  haben  sich  nach  den  Angaben  des  Controller ­
  of  the  Currency,  Mr.  William  B.  Ridgely,  in  den
letzten  zehn  Jahren  —  abgeschlossen  am  1.  Oktober  1902
gegen  1.  Oktober  1892  —  um  82  Proz.  vermehrt,  von
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.