Full text : Die Entwickelung der eingetragenen Genossenschaften in Preussen während des letzten Jahrzehnts

Mitgliederstufen

sämtlichen
Genossenschaften ­


Kreditgenossen ­
 ­


landw.
Rohstoflgenossen-



landw.
Magazingenossen ­
 ­


landw.
Produktivgenossen ­
 ­


101—

125.

82

85

76

—

187

126—

150.

74

65

84

123

147

151—

175  .

66

58

91

325.

142

176—

200.

132

82

292

3  112

176

201—

300.

80

32

497

6S2

121

301—

400.

32

36

234

29

88

401—

'500.

45

26

361

594

57

501—

1  000.

34

33

163

6

487

1001—

2  000.

31

38

308

47

—

2  001—

5  000.

47

62

22

—

—

5  001—10  000.

2

—

—

—

—

10  001  u.  darüber

9
O

-----—



—

b)  Weiter

kamen  in

den  Mitgliederstufen  der

Genossenschäften



m.  b.

H.  an  G

e  s  a  m

t  h  a  f  t  s

u  m  m  e  n

a  u  f  j  e

10  0  Mitglieder  bei

den

Mi  t.<yl  lederstufen

sämtlichen
Genossen-Kredit

 ­



Rohstofflandw.


Magazinlandw.


Produktivschäften



schäften

genossenscliaften


schäften

schäften

M

M

M

Jt

Jl

7  .

411  738

407  143

10  000

60  000

550  778

8—

10.

251  077

209  070

53  333

306  884

354  423

11—

20.

160  761

223  914

68  515

122  309

201  085

21—

30.

126  646

156  013

70580

391511

143  512

31—

40.

92  446

126  851

45  556

7  786

112  772

41—

50.

92158

105  793

116  413

37  403

152  769

51—

60.

79  006

81518

58  049

366  973

98  791

61—

70.

67  436

105  977

64  811

16  543

72  544

71—

80.

.47  580

63  653

42  070

339  084

65  617

81—

90.

64  361

92135

59  489

55  166

93  088

91—

100.

51  978

98  056

22  134

212  538

85  345

101—

125.

35  820  .

56  510

34  060

1  656

64  198

126—

150  .

33  381

50  818

27  041

119  665

51  338

151—

175.

37  667

62  040

47  219

89  225

48  132

176—

200.

41  211

78  828

62  700

314  647

50  462

201—

300.

44  602

80  169

129  287

44  876

54  179

301—

400.

36  230

71  753

74  744

24  874

58  264

401—

500.

31150

68  705

CD
to
fco
cc
4-62

  587

23  985

501—

1  000  .

30  324

66  063

35  710

3  637

3  258

1  001  —

2  000.

33  556

79  489

103  054

2  130

—

2  001—

5  000.

25  628

86  707

1  223

—

—

5  001—10  000.

3  671

—

—

—

—

10  001  u.  darüber

1  966

—

—

—

_

c)  In  den  Mitgliederstufen  der  Genossenschaften  m.  b.  H.
kamen  schließlich  an  durchschnittlicher.  Haftsumme ­
  auf  je  einen  Geschäftsanteil  bei  den

4.  Nach  der  Abstufung  der  Geschäftsanteile  und  nach  Haftpflichtarten. ­


Die  Abstufung  der  Mitgliederzahl  der  Genossenschaften
in  statistischer  Verbindung  mit  der  Verteilung  auf  die  Gruppen
der  Geschäftsanteile  ist  von  volkswirtschaftlicher  und  von
privatwirtschaftlicher  Bedeutung,  nicht  minder  von  sozialer.
Privatwirtschaftlich  ist  der  einzelne  Genosse  an  der  Leistung
der  Genossenschaft,  an  ihrer  wirtschaftlichen  Kraft  und  dem
Erfolge,  mit  dem  die  Ziele  der  Genossenschaft  erreicht  werden,
in  umnittelbarer  Weise  beteiligt  nach  Maßgabe  der  Haftpflichtart, ­
  insbesondere  nach  der  Höhe  des  Geschäftsanteils  und  nach
der  Haftsumme  bei  beschränkter  Haftpflicht,  die  mindestens
insofern  zum  Geschäftsanteile  in  einem  bestimmten  Verhältnis
steht,  als  sie  nicht  niedriger  sein  darf  als  jener.  Zwar  nicht
allein,  aber  doch  in  recht  wirksamem  Grade  steigert  oder
ermäßigt  sich  dieses  privatwirtschaftliche  Interesse,  will  sagen
die  privatwirtschaftliche  Verbindlichkeit  des  Genossen,  mit  der
Zahl  der  Mitglieder  seines  Vereins.  —  In  volkswirtschaftlicher
Hinsicht  bedingt  die  Größe  der  Mitgliederzahl  in  Verbindung
mit  der  in  der  Höhe  der  Geschäftsanteile  und  in  der  Haftpflichtart ­
  begründeten  wirtschaftlichen  Kraft  nicht  wenig  die  volkswirtschaftliche ­
  Leistungsfähigkeit  der  Genossenschaften,  die
durch  das  Zusammenwirken  der  erwähnten  Dinge  unter  Umständen ­
  die  einer  kapitalistischen  Macht  werden  kann.  —  In
sozialwissenschaftlicher  .Richtung  wird  man  aus  der  in  der  Tabelle ­
  VII  des  Tabellenwerkes  unter  c)  gegebenen  statistischen
Verbindung  nicht  minder  eine  lehrreiche  Beleuchtung  dessen
finden  können,  wie  weit  die  Zusammenfassung  der  wirtschaftlich ­
  Schwachen  zu  einem  mehr  oder  weniger  starken
Organismus  in  unserem  Wirtschaftsleben  durch  Betätigung  des
Genossenschaftsgedankens  verwirklicht  ist.  Aus  solchen  und
ähnlichen,  im  vorstehenden  kaum  erschöpfend  angedeuteten
Erwägungen  ist  die  vorerwähnte  Tabelle  entstanden.  Mag  sie,
wie  jede  statistische  Zustandsschilderung,  ihren  höheren  Wert
auch  erst  dann  erlangen,  wenn  es  nach  Jahren  einmal  möglich
sein  wird,  auf  längere  Zahlenreihen  vergleichend  zurfickzublicken,
  so  bietet  sie  doch  auch  schon  in  ihrer  erstmaligen
Aufbereitung  des  Beachtenswerten  recht  viel.  Wir  begnügen
uns  hier  mit  der  Beigabe  von  einigen  Verhältniszahlen,  denen
die  Beteiligten  manches  Lehrreiche  entnehmen  können.

Je  100  Genossenschaften  jeder  der  in  der  Vorspalte  auf-Mitirliederstufen



sämtlichen
GenossenKredit ­

 ­
 ­


Rohstofilandw.


Magazinlandw. ­


Produktivschaften ­



schaften

genossenschaften


genossenschaften ­


genossenschaften ­


Jt

M

Jl

JL

JL

7  ,

402

275

100

600

408

8—

io:

405

291

150

963

405

11—

20.

267

262

300

209

232

21—

30.

245

249

190

878

196

31—

40.

238

249

197

.78

227

41—

50.

288

245

626

159

315

51—

60.

285

265

444

399

237

61—

70.

273

280

248

165

231

71—

80.

190

263

321

183

191

81—

90.

274

468

248

200

239

91—

100.

255

383

202

234

258

101—

125.

196

306

194

17

224

126-150.



192

309

147

537

208

151—

175.

226

393

247

210

199

176—

200.

177

433

160

98

183

201—

300.

248

605

217

57

245

301—

400.

274

527

224

194

311

401—

500.

215

543

200

90

153

501—

1000.

227

497

136

34

G

1001—

2  000.

255

576

253

15

—

2  001—

5  000.

174

537

10

•  —

—

5  001—:

10  000.

36

—

—

—

—

10  001  u.darüber

19

—

—

—

.

'  geführten  Geschäftsanteilstufen  verteilten  sich  nach  der  Zahl
ihrer  Mitglieder  auf  die  nachfolgenden  Stufen:

a)  G  e

nossensc

haften

mit  7

bis

50  M

tgl  i

edern  :

Geschäfts-7



8
bis

11
bis

21
bis

31
bis

41
bis

znsam
men

anteilstufen

10

20

30

40

50

7
bis  50

0,io—

o

1.6

6,o

19,5

9,8

10,o

7,8

54,8

3—

5  .  .  .

0,3

0,9

0,5

10,2

10,9

8,9

36,7

6—

10  .  .  .

0,2

1,3

5,4

9,4

10,4

10,5

37,2

11—

20  .  .  .

0,4

1,5

5.9

7,7

7,8

8,4

31,7

21—

50  .  .  .

0,8

1,4

6,8

9,8

9,3

10,4

38,5

51—

100  ..  .

lj

3,0

11,7

12,6

12,3

10,9

51.6

101—

200  ..  .

0,7

11,0

12.4

9,2

8,6

43,1

201—

300  .  .

1,0

1,2

•M

8,2

4,4

4,1

23,6

301—

400  ..  .

—

—

3.3

10,o

6,7

3,3

23,s

401—

500  ..  .

1,1

2,7

10,8

9,8

9,3

7,0

40.7

501—

600  .  .

0,8

3,3

3.3

3.3

5,0

—

15,7

601—

800  ..  .

—

12.5

12,5

—

6,3

—

31,3

SOI—

1  000  .  .  .

6,6

9,9

9,1

19,0

5,0

2,5

52,1

1  001—

2  000  ..  .

7,5

5,7

17,o

7,5

3,8

3,8

45,3

2  001—

5  000  ..  .

—

9,4

15,6

9,4

12,5

3,1

50,o

5  001—

10  000  .  .  .

—

16,7

16,7

33,3

66,7

über

10  000  .  .  .

50.o

50.o

—

—

—

—

100,o

unbestimmt  usw.  .

—

—

20,0

10,o

10,0

—

40,0;
            
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