fullscreen: Befreite Arbeit

Gedanke muß nur den Weg des Ssicher- 
gehenden Willens beleuchten und diesen auf 
die Mittel zur Ausführung seiner Schöpfe- 
rischen Pläne hinweisen. 
Mit welchen Mitteln kann man nun 
unsere gesunkene Arbeit wiederherstellen ? 
Und von welcher Seite muß man an die- 
selbe herangehen, um sie zum Eifer, zur 
Anspannung und Produktivität zu Ver- 
anlassen? 
Die hierzu notwendigen Maßnahmen 
sind zum erheblichen Teile schon vor- 
gezeichnet, es bleibt nur übrig, sie vom Ge- 
sichtspunkte der vor uns stehenden Auf- 
gabe zu bewerten. 
Die erste dieser Maßnahmen ist die M i- 
jitarisierung der Arbeit. Von Trotzky 
in Vorschlag gebracht, von den übrigen lei- 
tenden Persönlichkeiten und Institutionen 
Sowjetrußlands gebilligt, steht diese Maß- 
nahme bezüglich der Arbeitsfrage gegen- 
wärtig im Mittelpunkt der öffentlichen Auf- 
merksamkeit und ruft nicht nur Verteidi- 
gung, sondern auch leidenschaftliche An- 
griffe hervor. Ihre Gegner weisen darauf 
hin, daß sie in das Gebiet der Arbeit den 
Grundsatz der Zwangspflicht einführe, der, 
ihrer Meinung nach, der schlechetste sei, 
der hier angewendet werden kann. Die 
Arbeit sei soeben erst vom Joche des Kapi- 
talismus. befreit, sagen sie. Und was macht 
ihr mit ihr? Ihr beraubt sie sofort jeglicher 
Freiheit. Wenn die Arbeitspflicht so aus-
	        
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