Full text : Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Untersuchung  der  Mineralböden.

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Röhre  (bezw.  Röhren)  mit  einer,  Gasreinigungsflasche,  v  ,  lko f ersc hen  Ab-Schwefelsäure
  befindet,  und  letztere  weiter  mit  einer  v-  gefüllt  ist.
sorptionsröhre  von  120  ccm  Inhalt,  welche  mit  titrier  er  ary p  un( j
Vor  Beginn  des  Versuches  wird  etwa  1  1  Luft  mittels  spir f^.eingestellt  daß
dann  erst  die  Absorptionsröhre  eingeschaltet.  Die  Baryt  äuge  \m  ,  welche
30  ccm  derselben  von  20  ccm  einer  Oxalsäurelösung  neu  ra  181  ,.  t  8suno -  entin
  1  1  2,8636  g  kristallisierte  reine  Oxalsäure  enthält;  1  ccm  di  r ®h°-es a ugt
spricht  genau  1  mg  Kohlensäure  Wenn  eine  hinreichende  i  on |  50  ccm  Inhalt
ist,  wird  der  Inhalt  der  Absorptionsröhre  in  eine  Flasche  von  _  -  (lcr  ge .
gegeben,  dort  das  kohlensaure  Baryum  vollständig  absitzen  ge  as.  ,  inem
klärten  Flüssigkeit  werden  mittels  einer  Pipette  30  ccm  a  ge  io  ^  titriert.
Kölbchen  unter  Anwendung  von  Rosolsäure  als  Indikator  mi  er  *  '  ,  „
Wenn  a  =  Kchlensäuremenge  in  Gramm,  s=spezif.  Gewicht  der  Kcihlemsanre
bei  0°  und  760  mm  Barometerstand,  nämlich  —  0,001971,  is  ,  so
Kohlensäure  ein  Volumen  (v)  ein  von—,  oder  bei  t°  und  b  mm  D

a  ,.  |  ,  s  760
y  =  __  (t  +  tx)  —,
s  b
worin  x  =  Ausdehnungs-Koeffizient  der  Luft  =  0,003665  für  je  1 0  Temperaturerhöhung ­
  ist;  ist  die  Anzahl  der  durchgesaugten  Liter  Luft  =  1,  so  berechnet  sich
Volumen  Kohlensäure  (v)  für  1000  Volumen  Luft  nach  der  Formel:

a  (t  +  t.  0,003665).  760
s.b.l

Man  kann  die  Kohlensäure  der  Bodenluft  selbstverständlich  auch  anstatt  durch
Titration  gewichtsanalytisch  bestimmen,  indem  man  die  von  Wasser  befreite  Bodenluft
  durch  einen  vorher  gewogenen  Kaliapparat  saugt  und  diesen  nach  dem
Versuch  zurückwägt.  Alsdann  muß  jedoch  der  Kaliapparat  an  beiden  Seiten  von
Chlorcalciumrohren  eingeschlossen  werden,  um  Zutritt  von  Wasser  auszuschlieüe  n.
3.  Bestimmung  der  Gesamtmenge  des  Stickstoffs.  Um  unter  allen  Umständen
sicher  zu  gehen  und  bei
haben,  verfährt
fahrens.

etwa  größerer  Menge  Salpetersäure  keinen  Verlust  zu
man  nach  der  Jodlbaurschen  Abänderung  des  Kjeldahl-Ver-Man

  wendet  die  Substanz  lufttrocken  an,  und  zwar  von  Humus-  und  I  oi  fböden
  1—2  g,  von  humosen  Sandböden,  Sandschlick  2—5  g,  von  gewöhnlichen
Ackerböden  5—10  g  in  fein  gepulvertem  Zustande,  fügt  20  ccm  der  Phenolschwefelsäure, ­
  wie  unter  Düngemittel  angegeben  ist,  1  Tropfen  metallisches  Quecksilber
hinzu  und  verbrennt.
Um  ein  Stoßen  bei  der  Destillation  des  Ammoniaks  zu  vermeiden,  verdünnt
man  nach  der  Verbrennung  mit  wenig  Wasser  und  gießt  vorsichtig  quantitativ
von  dem  zurückbleibenden  Sande  ab.  Dann  spült  man  noch  etwa  3-mal  mit  wenig
Wasser  den  Kolben  aus  und  gießt  jedesmal  von  dem  Sande  vorsichtig  ab.  Die  auf  diese
Weise  vom  Sande  befreite  Lösung  des  schwefelsauren  Amnions  wird  wie  gewöhnlich
der  Destillation  unterworfen  (siehe  unter  Düngemittel).
Man  kann  auch  in  der  Weise  dem  besprochenen  Stoßen  verbeugen,  daß  man
oO  g  Boden  mit  100  ccm  oder  150  ccm  Phenolschwefelsäure  in  einer  Porzellanschale
Ubergießt  und  unter  häufigem  Umrühren  so  lange  auf  dem  Wasserbade  behan  e  ,
bis  alle  organische  Substanz  gelöst  ist.  Sodann  bringt  man  das  Ganze  in  einen
250  ccm  fassenden  Kolben,  spült  mit  konzentrierter  Schwefelsäure  quantitativ  nac  i
            
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