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Speisefette und -öle.
a) Bueheckernöl ans den Samen der Rotbuche (Fagus silvatica L.),
b) Walnußöl aus den Samen der Walnuß (Juglans regia L.),
c) Mohnöl aus den Samen des Mohns (Papaver somniferum L.),
d) Leinöl aus den Samen des Leins (Linum usitatissimum L.),
e) Maisöl aus den Samenkeimen des Maises (Zea mays L.).
Über die physikalischen und chemischen Konstanten dieser öle vergl. die
Tabelle S. 542—545. Die ersten vier dieser öle gehören zu den trocknenden ölen;
sie sind gekennzeichnet durch eine hohe Jodzahl.
7. Kokosfett (Kokosmißbutter).
Von den festen Fetten des Pflanzenreiches findet seit einigen Jahren das ge
reinigte Kokosfett — das Fett der Fruchtkerne von Cocos nucifera L. — unter
den verschiedensten Bezeichnungen (Palmin, Laktine, Vegetaline, Cesarine usw.)
eine ausgedehntere Verwendung. Es ist von den anderen Pflanzenfetten durch
seinen höheren Gehalt an niederen Fettsäuren (Kapron-, Kapryl- und Kaprinsäure)
und die dadurch bedingte hohe Verseifungszahl (246—268) und Reichert-Meißlsche
Zahl (6—8,5) gekennzeichnet. Seine Jodzahl ist sehr niedrig (8—10).
In seinen Eigenschaften und Konstanten dem Kokosfett sehr ähnlich ist das
Palm kernfett — das Fett der Samen von Eiais guineensis Jacq. —, während das
Palmöl (Palmbutter) aus dem Fruchtfleische dieses Baumes gewannen wird.
Über die physikalischen und chemischen Konstanten dieser Fette vergl. die
Tabellen S. 542—545.