III.
Die Verstaatlichung; der Bergwerke.
1892.
7^ inen außerordentlich mächtigen Stützpunkt findet der
| J Kapitalismus in den unterirdischen Mineralschätzen,
von denen besonders Kohlen, Erze und Petroleum in
Betracht kommen. Was eine Monopolisierung in diesen
Dingen, an denen ein ausschließliches Hecht der Völker
gar nicht in Zweifel gezogen werden kann, bedeutet, ist
kürzlich durch die Nachricht über eine bevorstehende Ver
einigung der amerikanischen Oil Standard Company und
den Eothschildschen Quellen am Kaspischen See deutlich
zutage getreten. Käme diese Vereinigung zustande, so
würde die Ausplünderung der Konsumenten nur eine Grenze
an dem Interesse der Monopolisten haben. Ob uns viel
leicht eine ähnliche Gefahr durch internationale Vereinigungen
der Kohlen- und Erzgrubenbesitzer drohen würde, ist so
unmöglich nicht. Haben diese doch schon die Stirn, die
Erleichterung bzw. die Abschaffung der Bergwerkssteuer,
des einzig noch übrig gebliebenen Merkmals staatlicher Ober
hoheit über die Gruben, zu fordern. Nun, wir denken,
man wird nicht lange Federlesens in unserer heutigen
Zeit der sozialen Bewegung machen, und die werten Berg
werksbesitzer mit Abfindung aus ihrem Besitze höflichst
hinausbitten, um der Nation wiederzugeben, was ihr ge
hört. Denn keinen anderen Weg sowohl für die Nation
als für die nahe interessierten Bergleute gibt es als den
der reinen Verstaatlichung der Bergwerke, um die drohenden
Gefahren, welche die Koalition der Bergwerksbesitzer dem
Gemeinwesen bietet, zu verhindern und die Wiederkehr so