Full text: Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

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Da die Prophylaxis sich glänzend bewährte, so wurde sie in 
anderen Malariagegenden ebenfalls befolgt, z. B. in Taitö, Karenkö, 
Gozenjö, Bokusekikaku; ferner wurde sie bei verschiedenen Expe 
ditionen durchgeführt, auch da mit Erfolg. 
Tabelle XIII. 
Jahr 
Erkrankungen (%o) 
Todesfälle (°/ 00 ) 
1897 
2724,3 
17,3 
1898 
2493,9 
19,3 
1899 
2351,6 
23,9 
1900 
2345,5 
20,7 
1901 
1768,2 
11,5 
1902 
1142,7 
7,1 
1903 
460,8 
1,7 
1904 
213,8 
1,1 
1905 
145,0 
3,1 
1906 
280,31) 
2,1 
1907 
528,1 
2,1 
1908 
498,3 
1,3 
1909 
599,9 
2,2 
4. Die Malariabekämpfung in Hokuto (Distrikt Taihoku). 
Hokuto, ein 10 km nördlich von Taihoku gelegener Badeort, 
galt als stark malariaverdächtig. Der eigentliche Badeort (Bezirk A) 
hat eine gemischte Bevölkerung, bestehend aus etwa 100 Ja 
panern und etwa 300 Formosachinesen; das Dorf Hokuto selbst 
(Bezirk B), das von dem Badeort durch ein saures, seinen Ursprung 
den Mineralquellen verdankendes Bächlein getrennt ist, hat etwa 
1300 Einwohner chinesischer Abstammung. 
*) Die scheinbare Vermehrung der Erkrankungsziffer seit 1906 ist darauf 
zurückzuführen, daß von da an auch leichtere Fälle, die zum Dienst nicht 
untauglich machen, mitgezählt sind. Im übrigen werden die Schwankungen 
auch durch Strafexpeditionen gegen die Wilden, Feldübungen u. dgl. bedingt.
	        
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