154
Da die Prophylaxis sich glänzend bewährte, so wurde sie in
anderen Malariagegenden ebenfalls befolgt, z. B. in Taitö, Karenkö,
Gozenjö, Bokusekikaku; ferner wurde sie bei verschiedenen Expe
ditionen durchgeführt, auch da mit Erfolg.
Tabelle XIII.
Jahr
Erkrankungen (%o)
Todesfälle (°/ 00 )
1897
2724,3
17,3
1898
2493,9
19,3
1899
2351,6
23,9
1900
2345,5
20,7
1901
1768,2
11,5
1902
1142,7
7,1
1903
460,8
1,7
1904
213,8
1,1
1905
145,0
3,1
1906
280,31)
2,1
1907
528,1
2,1
1908
498,3
1,3
1909
599,9
2,2
4. Die Malariabekämpfung in Hokuto (Distrikt Taihoku).
Hokuto, ein 10 km nördlich von Taihoku gelegener Badeort,
galt als stark malariaverdächtig. Der eigentliche Badeort (Bezirk A)
hat eine gemischte Bevölkerung, bestehend aus etwa 100 Ja
panern und etwa 300 Formosachinesen; das Dorf Hokuto selbst
(Bezirk B), das von dem Badeort durch ein saures, seinen Ursprung
den Mineralquellen verdankendes Bächlein getrennt ist, hat etwa
1300 Einwohner chinesischer Abstammung.
*) Die scheinbare Vermehrung der Erkrankungsziffer seit 1906 ist darauf
zurückzuführen, daß von da an auch leichtere Fälle, die zum Dienst nicht
untauglich machen, mitgezählt sind. Im übrigen werden die Schwankungen
auch durch Strafexpeditionen gegen die Wilden, Feldübungen u. dgl. bedingt.