Full text: Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

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1850 Luzernische Kantonal-Spar- und Leihkasse; 
1854 Gewerbekasse Langnau; 
1857 Spar- und Leihkasse Bern; 
Leihkasse der Stadt Zürich; 
1860 Handwerkerbank Basel; 
1862 Leihkasse Glarus; 
1863 Leihkasse Wädenswil; 
Leihkasse Zofingen; 
1864 Union Vaudoise du Credit, Lausanne; 
1865 Solothurnische Leihkasse; 
1866 Credit agricole et industriel de la Broye; 
1867 Leihkasse Langental; 
1867 Societe de Credit et d’Epargne du Leman, Lausanne; 
1869 Societe Yverdonnoise de Credit et d’Epargne; 
usw. 
Doch noch fehlte ein Glied im Kranze der verschiedenen Kredit 
institute. Handel und Industrie erforderten immer mehr Banken, die 
grössere Blankokredite zu gewähren imstande waren. Dazu eigneten sich 
die Notenbanken nicht. Die grossen Investitionen für das aufkommende 
Eisenbahnwesen eröffneten neue Perspektiven für Institute, die sich der 
Emission von Anleihen von Staaten, Gemeinden und Gesellschaften zu 
widmen verstanden. So entstanden reine Handels- und Kredit 
banken, z. B.: 
1856 Schweizerische Kreditanstalt, Zürich; 
Deutsch-Schweizerische Kreditbank, St. Gallen; 
1862 Bank in Winterthur; 
1863 Bank in Baden; 
Basler Handelsbank; 
Berner Handelsbank; 
Bank in Zofingen, usw. 
3. Der Ursprung der heutigen Lokal- und Mittelbanken. 
Wir wollen unter diesem Titel nicht eine Entwicklung der einzelnen 
Banken, die in der Gruppe zusammengefasst sind, bringen, sondern nur 
in wenigen Andeutungen zeigen, aus welchen Kreisen ursprünglicher 
Banken sich die Lokal- und Mittelbanken rekrutieren. Die ganze Arbeit 
soll ja nicht in erster Linie geschichtlichen Charakter haben, sondern den 
gegenwärtigen Stand dieses Teils des schweizerischen Bankwesens zur 
Darstellung bringen.
	        
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