Full text : Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

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Gruppe  I  ....

.  .  .  .  36,7%

„  II  ...

.  .  .  .  31,6%

„III  ....

.  .  .  •  28,3%

„  IV  ....

•  •  •  .  21,6%

Es  zeigt  sich  also  deutlich  ein  verhältnismässiges  Abnehmen  der
Verwaltungskosten  bei  den  grossem  Instituten.
Auch  die  Verluste  und  Abschreibungen  halten  sich  ungefähr  in  den
nämlichen  Grenzen  (6  bis  9%);  die  ausserordentlich  hohen  Abschreibungen
von  1911  mit  3,4  Millionen  Franken  oder  13,6%  des  Bruttogewinnes  rühren
in  der  Hauptsache  davon  her,  dass  zwei  Institute  der  dritten  und  vierten
Gruppe  je  ausserordentliche  Abschreibungen  von  900,000  Fr.,  resp.  600,000
Franken  vorzunehmen  hatten.
Entsprechend  den  geringem  Verwaltungskosten  der  grossem  Institute,
weisen  sie  dann  einen  grossem  Teil  des  Bruttogewinnes  als  Reingewinn  aus,
nämlich  (1911):

Gruppe  I  ....

.  .  .  .  39,5%

„  II  ...  .

.  .  .  .  53,9%

„III  ....

.  .  .  .  52,3%

„  IV  ....

.  .  .  .  61,3%

Was  die  Verwendung  des  Reingewinnes  anbetrifft  (Zusammenstellung ­
  2  der  Tabelle  VII),  so  zeigt  sich,  wie  der  prozentuale  Anteil  der
Dividende  deutliche  Tendenz  zum  Steigen,  der  Anteil  der  Reserven  umgekehrt ­
  zum  Fallen  hat.  Die  Verhältnisse  pro  1911  sind  der  oben  erwähnten
zwei  ausserordentlichen  Abschreibungen  wegen  etwas  abnormal.  Überhaupt
zeigt  sich  beimVerfolgen  der  Reserven,  wie  das  Wachstum  aus  den  Jahreserträgnissen ­
  ein  bescheidenes  ist,  und  wie  die  Hauptquelle  ihrer  Zunahme
im  Agiogewinn  neuer  Aktienemissionen  liegt.  So  stehen  1911  einer  Zuwendung ­
  von  488,000  Fr.  aus  dem  Jahreserträgnis  an  die  Reserven  eine
Speisung  derselben  durch  Agiogewinn  von  5,182,000  Fr.  gegenüber,  wodurch
sich  das  Anwachsen  der  Gesamtreserven  von  50,594  Millionen  Franken
per  Ende  1910  auf  56,264  Millionen  Franken  per  Ende  1911  erklärt.
Tabelle  VIII  (Seite  113)gibt  eine  Gegenüberstellung  des  Bruttound
  Nettogewinnes  zum  werbenden  Kapital,  das  sich  zusammensetzt ­
  aus  dem  im  Jahresdurchschnitt  dividendenberechtigten  Kapital,
den  Reserven  auf  Jahresanfang  und  dem  Gewinnvortrag  des  Vorjahres.
Die  Zusammenstellung  zeigt,  dass  der  Reingewinn  der  Gesamtgruppe
1906  1907  1908  1909  1910  1911
7%  6.5%  6,3%  6,4%  6,5%  5,8%
            
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