Für alles, was mit der Vorzeit der Kölnischen Volkszeitung zusammen
hängt, war das Werk von Justizrat Dr. Karl Bachem über seinen Vater,
von dem bisher zwei Bände (bis zum Jahre 1860 reichend) vorliegen, eine
wertvolle Quelle. Für die Geschichte der KV selbst stand die Festschrift
von Prof. Dr. Herrn. Cardauns aus Anlaß des fünfzigjährigen Bestehens
der Zeitung am 1. April 1910 zur Verfügung. Weiteres Material boten die
Lebenserinnerungen von Justizrat Dr. Julius Bachem und von Prof. Dr.
Cardauns.
Da die Schrift nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Arbeit
erhebt, glaube ich von der Aufführung der sonst noch benutzten ziemlich
zahlreichen Literatur absehen zu können. Bei der Beschaffung dieser
Literatur, trotz widrigster Verhältnisse, haben im besondern der Stadt
bibliothekar Dr. Otto Zaretzky und Oberstadtsekretär Peter Fickert mir
wertvolle Hülfe geleistet.
Für die Geschichte der Bachemschen Druckerei, der Buchbinderei und
der Wohlfahrtseinrichtungen des Hauses stellte der langjährige Leiter
dieser Geschäftsabteilungen Fridolin Bachem eine eingehende Darstellung
zur Verfügung, die von dem jetzigen Oberfaktor Anton Korn für die Zeit
seit 1900 ergänzt wurde. Endlich boten auch die Aufzeichnungen des 1860
als Lehrling in die Druckerei eingetretenen Korrektors Franz Zündorf für
manche Einzelheiten eine willkommene Quelle.
Alle die genannten Herren, denen ich noch Dr. Karl Hoeber als Förderer
meiner Arbeit anschließen möchte, haben mich zu besonderm Dank ver
pflichtet, den ich hier gern zum Ausdruck bringe.
Köln, 15. April 1918-
G. Hölscher.