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zwölfjährigen Zeitraum auf 8486 M. Die Betriebskranken
kasse hatte 1886 133, 1917 758 Mitglieder, und die Gesamt
aufwendungen betrugen in diesem dreiunddreißigjährigen Zeit
raum M. 427 736.
Die Zuschußkrankenkasse hatte 1891 96, im Jahre 1917
136 Mitglieder, an die von 1890—1917 M. 79 997 gezahlt wurden.
Die Gesamtaufwendungen der drei Kassen beliefen sich
also von 1873—1917 auf M. 516 219.
2. Die St. Josefskasse, Invaliden-und Altersversorgungskasse.
Am Abend seinesjarbeitsreichen Lebens gedachte Josef Bachem
auch derjenigen seiner Geschäftsangehörigen, die durch Invalidität
und Alter arbeitsunfähig werden würden.
Bei Gelegenheit des 75jährigen Bestehens der Firma und wenige
Monate vor seinem Tode, stiftete er am 4. Mai 1893 als Grund
kapital einer Invaliden- und Altersversorgungskasse die Summe
von 5000 M., die im gleichen Jahre mach seinem Ableben von
den Firmeninhabern auf 8000 M. erhöht wurde. Dieses Stiftungs
kapital erhöhte sich durch eine Reihe fernerer Zuwendungen
der Firma, nämlich 1897 um 6000, 1898 um 10000, 1906 und 1910
um je 15000. Das Grundkapital betrug demgemäß cm Schlüsse
ihres 24jährigen Betriebsjahres 54CC0 und das Betriebs
kapital, das aus den jährlichen Ueberschüssen sich angesammelt
hat, M. 111 236. Zudem steuerte die Firma fortlaufend ebenso
viel bei wie die Mitglieder selbst.
Es bestanden vier Beitragsklassen mit 25, 30, 35 und 40 Pfg.
Wochenbeitrag, der durchschnittlichen Wochenverdiensten von
19,50, 22,50, 25,50 und 28,50 entsprach.
Die St. Josefskasse gewährt eine Invalidenrente demjenigen,
vvelcher länger als ein Jahr dauernd krank oder erwerbsunfähig
ist, und eine Altersrente nach Vollendung des 65. Lebensjahres,
*uit der Maßgabe, daß ^diejenigen, welche nach Vollendung des
65. Lebensjahres drei Viertel ihres bisherigen durchschnittlichen
Arbeitsverdienstes nicht mehr erzielen können, aber weiter
urbeiten wollen, diesen Ausfall aus der St. Josefskasse zugezahlt
erhalten. Beispielsweise erhalten seit 1900