bedachten Organisationen eine kräftige Weiterentwicklung ermöglicht
werde. Das walte Gott!
«5k,
Nachdem der laute Ausdruck der Dankbarkeit für die reichen
Zuwendungen sich gelegt hatte, trat als erster Träger eines Glück
wunsches das sechsjährige Söhnchen des Herrn Hans Bachem,
Franz Heinz als ältester Vertreter der vierten Generation mit
folgendem Spruch vor seinen Großvater:
Oft wenn ich wollte vorlaut sein,
Ermahnte mich mein Mütterlein;
Wenn große Leut’ beisammen sind,
Muß schweigen ein bescheidnes Kind.
Doch heute darf im Kreis der Gäste
An Bachems frohem Jubelfeste
Als Erster öffnen ich den Mund.
Das hat auch seinen guten Grund!
Ein Verslein sag’ ich Euch zum Preis,
Des jüngsten Stammes ältstes Reis:
Hoch soll die Firma Bachem leben!
Mög’ Gott ihr seinen Segen geben
Und Euch erhalten viele Jahr’!
Drum will ich beten immerdar.
Und wenn ich groß bin, sollt I h r ruh’n,
Dann will ich Eure Arbeit tun,
Und will ein echter Bachem sein
So wie mein liebes Väterlein.
Nun ruf’ ich nochmals laut Hurra!
Hoch Onkels! Und hoch Großpapa!
Nach diesem frisch und herzhaft dargebrachten Wunsch nahm
Redakteur Dr. Karl Hoeber das Wort:
Sehr geehrte Festversammlung! Mitten im brandenden, tosenden
Wogendrang des furchtbaren Weltringens sind wir in diesem Saale zu
einer schlichten Feier versammelt. Diese Feier gilt der heute vor hundert
Jahren erfolgten Gründung der Firma J. P. Bachem. Da erheben wir,
wie es mein Vorredner bereits getan hat, unseren ersten Gedanken und
unseres Herzens wärmste Gefühle empor zu dem Allmächtigen und All
gütigen, dessen segnende Hand durch ein Jahrhundert sichtbarlich auf
diesem Hause geruht hat, und wir verbinden damit das Gelöbnis, daß
auch wir, die wir an der Redaktion der Kölnischen Volkszeitung und des