Full text : Hundert Jahre J.P. Bachem, Buchdruckerei, Verlagsbuchhandlung, Zeitungsverlag

Zur  Geschichte  der  deutschen  Presse
und  deutschen  Zentrums-Politik
sind  im  Verlage  von  J.  P.  Bachem  in  Köln  folgende  Werke
erschienen  und  durch  alle  Buchhandlungen  zu  beziehen:

Carl  Bachem,  Dr.  jur,,  Josef  Bachem  und  die  Entwicklung  der
katholischen  Presse  in  Deutschland,  zugleich  ein  versuch  der
Geschichte  der  kathol.  Presse  und  ein  Beitrag  zur  Entwicklung  der  kathol.
Bewegung  in  Deutschland.  Jeder  Band  geh.  M  5.—,  gbd.  M  6.—  .
I.  Band:  Bis  1848.  Die  Familie  Bachem  in  Erpel  und  Köln.  Die  Firma].  P.  Bachem.
Die  religiös-politischen  Verhältnisse  im  Rheinland  von  1815  bis  1848  Das  katholische
Zeitungswesen  in  Deutschland  b>s  1848.  Kölner  Preßverhältnisse.  Vergebliche  Versuche
der  Gründung  katholischer  Blätter,  insbesondere  in  Köln,  bis  1848.  Mit  einem  Titelbild.
II.  Band:  1848  bis  1860.  Die  Geschichte  der  katholischen  Presse  von  1848  bis  1860
Die  Rheinische  und  die  Deutsche  Volkshalle.  Der  Katholische  Klub  in  der  Frankfurter
Nationalversammlung.  Die  Entstehung  und  Entwicklung  der  Katholischen  Fraktion  in
Berlin.  Die  »katholische“  PoLtik.  Mit  einem  Titelbild.
Der  dritte  (Schluß-)Band  befindet  sich  in  Vorbereitung.
»Hier  liegt  ein  ausgezeichnetes  Werk  über  ein  seither  nur  gar  dürftig  bearbeitetes  Gebiet
der  Zeitgeschichte  vor.“  (Histor.-pol.  Blätter.)

Julius  Bachem,  Dr.  jur.,  Erinnerungen  eines  alten  Publizisten
und  Politikers.  Mit  12  Porträtskizzen.  Geh.  M  2.40,  gbd.  M  2.80.
»Männer,  die  lange  im  öffentlichen  Leben  standen,  es  von  hoher  Warte  beobachteten  und
hie  und  da  auch  wirksam  beeinflußten,  hört  man  stets  gerne  aus  ihrem  Leben  erzählen.  Die
gewöhnlichen  Erinnerungen  gestalten  sich  unwillkürlich  zu  einem  Stück  Zeitgeschichte,  das  um  so
frischer  und  unmittelbarer  uns  entgegentritt,  als  es  von  einem  persönlich  beteiligten  Zeugen
geschildert  wird.  So  ist  es  bei  den  Erinnerungen  Julius  Bachems.  Er  schildert  nicht  weitläufig
und  ohne  viel  persönliche  Zitate.  In  knappen  Strichen  zeichnet  er  die  Situation,  die  er  vor  sich
sah  und  in  die  bestimmend  einzugreifen  er  oft  genötigt  war.  Seine  rasche  Auffassung,  sein
sicheres  Treffen  des  Kernpunktes,  seine  ungeheure  Personalkenntnis,  Eigenschaften,  die  sein
Redaktionskollege  Cardauns  so  sehr  an  ihm  schätzte,  kommen  ihm  auch  hier  zustatten."
(Heinrich  Koch,  S.  ].,  in  den  Stimmen  aus  Maria  Laach)
—  Die  Vereinigung  der  Rheinlande  mit  Preußen.  Eine  Denkschrift ­
  zur  Jahrhundertfeier,  herausgegeben  im  Aufträge  eines  Kreises
rheinischer  Freunde  Zweite  Auflage.  Geh  M  3  —,  gbd.  M  4.—.
»Das  wertvolle  Buch  führt  eine  Entwicklung  vor  Augen,  wie  sie  kein  anderer  Teil  Deutschlands ­
  im  verflossenen  Jahrhundert  durchgemacht  hat.  Darum  darf,  was  die  einzelnen  Verfasser
in  beredter  Sprache  uns  vorführen,  nicht  bloß  ein  Bild  der  Vergangenheit  bleiben,  sondern  es
muß  auch  ein  Wegweiser  für  die  Zukunft  werden,  für  die  Entwicklung  unseres  gesamten  deutschen
Vaterlandes  nach  dem  Weltkriege.  Dem  Buche  gebührt  eine  weite  Verbreitung.  Weit  über  die
Grenzen  der  Rheinlande  hinaus  gehört  es  auch  an  die  Front,  damit  unsere  Tapferen  lesen,  für
*elch  hohe  Güter  sie  ihr  Leben  in  die  Schanze  schlagen.“
(Alfred  Gökel,  S.  J.,  in  Stimmen  der  Zeit.)
            
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