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stehen und sollte d i e Leute zum Nachdenken anspornen, die
aus Unverstand oder blindera HaB unsere ganze Schiffahrtswirtschaft
über den Haufen werfen wollen.
Wenn wir nun mit Rücksicht auf Herkunft und Bestimmung
der Schiffe (Tabellen VI und VII) 8 ) nâher auf die Statistik
eingehen, müssen wir in erster Linie auf die ansehnliche Zabi
Schiffe weisen, die auf Ballast nach England ausgefahren sind;
diese Zabi macht 50 x /2 % von der Gesamtziffer der nach dorthin
ausgelauîenen Schiffe aus, wâhrend der entsprechende
Prozentsatz îür Deutschland nur 6 ist.
Diese ohne Ladung nach England ausgelaufenen Schiffe
sind die „Tramps“ oder Wanderschiffe, die dort Kohlen einnehmen,
nachdem sie hier Getreide oder Rohstoffe für die
Industrie gelôscht haben. Die Mehrzahl dieser Schiffe fâhrt
unter englischer Flagge,
Tab elle VI.
Eingelaufene Schiffe, nach Herkunftslandern geordnet.
1913,
Herkunftsland
i Zabi der
Schiffe
Tonnage
England
2.605
2.991 375
Norwegen
174
260.502
Schweden
175
139.369
Danemark
61
59.255
Deutschland
1.135
3.0S8.631
Frankreich
207
282.928
Holland
195
478 350
Die deutsche Flagge dagegen vertritt vornehmlich die
groBe, regelmâBige und schnelle Linienschiffahrt, um die
Rotterdam uns so sehr beneidet, Das durchschnittliche TonnenmaB
der deutschen und englischen Schiffe — 1913 betrug es
2700 t bezw. 1940 t — lâBt diesen Unterschied noch mehr
hervortreten, ebenso wie der Umstand, daB die besten Anlegeplatze
an den Scheldekaien den deutschen Linien vorbehalten
waren. Die vom Kaiserîich Deutschen Konsulat in Antwerpen
8 ) Mit EinschluB des Dienstes Antwerpen—Harwich, der dort mit
ungefâhr 300 Schiffen und 520 000 t erscheint.