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so aufregende Tage und ungewisse quälende Stimmungen,
wie ich schon um dieser unsrer Sache wegen durch
gemacht habe — das, mein Freund, halten meine Nerven
nicht aus. — Aber zu dieser Eile habe ich noch einen Grund
— ich will nicht, daß die ganze Welt uns bespricht und
ihre Meinung sagt über eine Angelegenheit, die sie
nichts angeht, und mich hierdurch einer Menge Szenen
aussetzt, die ebensogut vermieden werden können. Ein
mal die Sache zu unserer Zufriedenheit beendet, mögen
sie dann ihre Mäuler und Augen aufreißen, so groß sie
wollen, dann habe ich Sie, Ferdinand, als Schutz und
Stütze — et je ne me moquo pas mal du reste du
monde. —Ich weiß, daß die Hindernisse, die wir zu über
steigen haben, sehr, ja riesengroß sind, aber dafür haben
wir auch ein großes Ziel, und Sie einen riesengroßen
Geist, der mit Gottes Hilfe die Felsen zu Sand und
Staub zermalmen wird — so daß selbst mein schwacher
Atem ihn wegzublasen vermag. Mir bleibt von allem
daS schwerste Stück — ich muß mit kalter Hand ein
treues Herz (Racowitza), das mir mit wahrer Liebe er
geben ist, töten, ich muß mit krassem Egoismus einen
schönen Jugcndtraum vernichten, der verwirklicht, das
Glück, das Lebensglück eines edlen Menschen machen
sollte. —Glauben Sie mir, das wird mir furchtbar schwer,
aber ich will jetzt, und so will ich denn um Ihretwillen
auch schlecht werden. ^ ^
CS gibt einen Brief von Lassalle an die Gräfin Hatzfeldt, der
zwei Tage nach diesem klaren „Ja" Helenens geschrieben ist. Da
ist Lassalles Himmel für kurze Zeit ganz wolkenlos, sonnig, froh.
Sv menschlich-befreit klingt hier LassalleS Stimme, daß er auch
die innere Freiheit findet, der Politik Adieu zu sagen.