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worin Du ihn beauftragst, von den bayerischen Gerichten
die Einwilligung zu Deiner Ehe mit mir zu erlangen.
3. Dein Brief an Holthoff aus Bern beweist nichts.
Er ist erzwungen. Rüstow telegraphiert mir, daß Du
nach eineni Brief von Dir an niich, den er hat, niich
aufgibst. Dies ist ebenso erzwungen. Nur Folge der
moralischen und physischen Gewalt und der Täuschung,
die man gegen Dich verübt. Es heißt also nichts — und
dennoch starb ich tausend Tode bei dieser Nachricht.
4. Ich habe gestern zwei Stunden mit dem hiesigen
Minister des Auswärtigen, Baron von Schrenk, gesprochen,
der ganz und gar auf meiner Seite und empört
ist. Er hat mir versprochen, alles zu tun, was nur irgend
niöglich. Heute soll ich wieder zu ihm kommen, wo die
bestimmten Schritte zwischen uns festgestellt werden.
Ist es möglich, so werden selbst noch mächtigere Mittel
in Bewegung gesetzt werden, was bereits vorbereitet
wird. Himniel und Hölle werde ich in Bewegung setzen,
Dich zu erringen. (Das kürzeste, glatteste, schnellste bleibt
immer das faktische Verlassen des Hauses Deines Vaters
und die Flucht mit Rüstow nach Italien oder mit mir
selbst, wenn Du vorziehst, bis ich hier alles getan habe
und wieder zurück bin.)
5. Ich habe Riesenkräfte, und ich werde sie vertausendfachen,
um Dich zu erkänipfen. Kein Mensch kann Dich
mir entreißen, wenn Du fest und treu bleibst. Seit ich
daran zweifle, bin ich der Elendeste aller Menschen. Ich
leide stündlich tausendfachen Tod. Und doch, es ist unmöglich!
Du kannst mich nicht verraten, einen Mann
wie mich, einen Mann, der Dich rasend liebt. Ich bin
mit Demantketten an Dich geschniiedet. Ich leide tausend