Full text: Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

Die Verstaatlichung der Bergwerke. 
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Diese Zahlen reden, wie sehon der Bericht, dem wir sie 
entnehmen, bemerkt, eine Sprache, die uns jede weitere 
Bemerkung als überflüssig erscheinen läßt. 
Schon aber stockt jetzt — die Papiere sind gewaltig 
heruntergegangen — der Betrieb; nur allen Verschleierungs- 
Versuchen zum Trotz kann man aus den Berichten lesen, 
daß die Vorräte sich häufen. Die Preise für Kohlen aber 
bleiben noch steif, Dank den Bingbildungen, die sich zur 
größeren Hebung des „nationalen“ Wohlstandes unter den 
Bergwerksbesitzern gebildet haben. Wozu aber soll sich 
die Nation mit Hilfe der Bergwerke, welche von Gottes 
und Bechts wegen ihr eigenstes Eigentum sind, ausbeuten 
lassen ? 
Der „Kölnischen Volkszeitung“ zufolge ist von der am 
4. Januar 1892 stattgefundenen MonatsversammlungHes West 
fälischen Kokes-Syndikats eine 20prozentige Einschränkung 
der Produktion für den Monat Januar d. J. beschlossen 
worden. Die Kokesproduzenten geben damit dem Herrn von 
Stumm eine gehörige Abfertigung auf seine gerechtfertigten 
Angriffe, welche er längere Zeit in seinem Organe, dem 
„Saarbrücker Gewerbeblatte“ gegen das Kokes-Syndikat 
und die Kohlenverkaufsringe gerichtet hatte. Nebenbei 
brachte er bemerkenswerte Auszüge aus der Statistik der 
Kokesausfuhr: Hiernach hat von Januar bis August 1890, 
also vor der Gründung des westfälischen Kokes-Syndikats, 
die Ausfuhr von deutschen Kokes insgesamt 6142861 betragen, 
oder durchschnittlich 76686 t monatlich: vom September 
bis Dezember 1890, also nach der Gründung des Syndikats, 
sind 460482 t oder durchschnittlich 115 1211 monatlich, das 
ist etwa 50 Prozent mehr, ausgeführt worden. Vom Januar 
bis August 1891 hat die Ausfuhr betragen 857 940 t. oder 
durchschnittlich 109242 t, gleich 40 Prozent mehr, als in 
derselben Zeit vor der Gründung des Syndikats. Allerdings 
ergiebt die Ausfuhr von Januar bis August 1891 mit 109 242 t 
We h b e rg, Die Bodenreform. 8
	        
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