fullscreen : Grundzüge der Theorie der Statistik

207

und E (y), also ohne Kenntnis der Korrelation zwischen: x und y
bestimmt werden können, da E (x) und E (y) sich allein mit Hilfe
ler marginalen Verteilungen feststellen lassen.
Wird zuerst der einfache Fall betrachtet, wo

u (x, y) = X + Y,
dann hat man, um E(x+y) zu finden, sämtliche n - m Summen
Xi + y;) mit ihren entsprechenden Wahrscheinlichkeiten P (i, j) zu
multiplizieren und die Resultate zu addieren.
Dies kann geschehen, indem zuerst die Summe Aausden m-n
Produkten

x P (i, )
ınd danach die Summe B aus den m - n Produkten
Yi® P G, )
gefunden und dann A und B zusammengelegt werden.
Da nun die Summe aller Wahrscheinlichkeiten P (i, j), welche
in der Korrelationstabelle in derselben Reihe stehen, ohne Rücksicht
auf die Beschaffenheit der Korrelation gleich p; (vgl. das Obige)
ist und dem gleichen Werte von x: entspricht, werden die einer
solchen Reihe in der Korrelationstabelle entsprechenden Produkte
x; P (i, j) die Summe

X; Di

erhalten.
Für die Summe A bekommt man also
A = 3 xp: = E (x).
Bei einer ganz entsprechenden Betrachtung ergibt sich, daß
B=Zy;i q=E(y)

so daß

Ex+y)=A+B=E(x)—+E(y)

wird.
Bei der Ableitung dieses Satzes ist nichts hinsichtlich der Korrelation
 zwischen den Größen x und y vorausgesetzt worden. Der
Satz läßt sich daher auch unmittelbar auf eine willkürliche endliche
Zahl von Addenden erweitern. Denn aus
(X +y +2) = E((x + y) + z)) = E(x + y) + E(z)
folgt, daß E (x + y + z) = E (x) + E(y) + E(z),
and so kann man fortfahren.
Erinnert man sich nun, daß, wie oben erwähnt,
E(k-x)=Kk. E(x),
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.