Full text : Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Dritter  Teil.

Industrie.

Vorbemerkung.  Zu  diesem  Teile  sind  aus  den  beiden  vorhergehenden  Teilen  besonders

die  folgenden  Aufsätze  zu  vergleichen:
Seite
Heinrich  Friedrich  Karl  Freiherr  vom  und  zum  Stein.  Von  Konrad  Matschoß  .  8—11
Alfred  Krupp.  Von  Diedrich  Baedeker  26—29
Friedrich  Alfred  Krupp.  Von  Wilhelm  Beumer  30—32
Männer  des  Zentralverbandes  Deutscher  Industrieller.  Von  H.  A.  Bueck  .  .  .  35—37
Handel,  Industrie  und  Landwirtschaft.  Von  Bernhard  Fürst  v.  Bülow....  67—68
Süddeutsche  Industrie  im  Zeitalter  des  Merkantilismus.  Von  Eberhard  Gothein  89—91
Industrie  und  Handel  in  Deutschland  vor  siebzig  Jahren.  Von  Otto  Bähr  .  .  99  -102
Die  Entwicklung  von  Deutschlands  Industrie  1861-1911.  Von  Johannes  Kaempf  102—105
Aus  der  Geschichte  der  Siegerländer  Industrie.  Von  Georg  Mollat  105  -110
Die  volkswirtschaftliche  Bedeutung  der  Aktiengesellschaft.  Von  Karl  Rathgen  .  .  124—130
Die  Kartelle.  Von  Ludwig  Pohle  132—135
Zur  Geschichte  des  Kartellwesens.  Von  Robert  Liefmann  135—137
Die  Goldproduktion  der  Welt  am  Ende  des  19.  und  am  Anfang  des  20.  Jahrhunderts. ­
  Von  Karl  Helfferich  258-261
Der  Silberbergbau  in  Mexiko.  Von  Hermann  Paasche  262-264
Licht-  und  Schattenseiten  des  Kapitalismus.  Von  Walter  Troeltsch  264-267
Die  Gründerzeit  der  1850  er  Jahre  in  ihrer  Bedeutung  für  die  Entfaltung  kapitalistischen ­
  Wesens  in  Deutschland.  Von  Werner  Sombart  267—270

I.  Allgemeines  und  Grundsätzliches.

1.  gur  Philosophie  des  Erfindens.
Von  Max  v.  E  y  t  h.
Eyth,  Zur  Philosophie  des  Erfindens.  In:  Lebendige  Kräfte.  Sieben  Vorträge  aus
dem  Gebiete  der  Technik.  Berlin,  Julius  Springer,  1905.  S.  272  -  279-Fast
  360  Jahre  vor  Christi  Geburt  lebte  zu  Syrakus  der  Edison  der  alten  Welt,
Archimedes,  einer  jener  seltenen  Erfinder,  die  mit  einer  überströmenden  Genialität
den  praktischen  Sinn  verbinden,  ihren  Werken  Geltung  zu  verschaffen.  Zwar  passierte
es  auch  ihm,  als  er  beim  Baden  bemerkte,  daß  fein  lahmer  Fuß  im  Wasser  leichter
zu  schleppen  war  als  in  der  Luft  und  ihm  infolge  hiervon  die  Entdeckung  des
spezifischen  Gewichts  der  Dinge  durch  den  Kopf  schoß,  daß  er  in  der  Freude  seines
Herzens  sich  so  weit  vergaß,  unangekleidet  nach  Hause  zu  laufen,  um  so  schnell  als
            
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