Object: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

S. Wertheimer, Feuerversicherung und andere Sachschadenversicherungszweige. 99 
angeführt. Eine Gegenüberstellung etwa des deutschen Rückversicherungs 
betriebes der ausländischen Gesellschaften vermögen wir mangels jeglicher 
Unterlagen nicht zu bieten. 
Prämien 
Schäden 
Überschuß der Prämien 
Mk. 
Mk. 
Mk. 
1905 
29 860 910 
21018 812 
8 842 098 
1906 
33 474 383 
43129 510 
— 9 655 127 
1907 
31803 847 
21 655 921 
10147 926 
1908 
32 592 934 
22 535 434 
10 057 500 
1909 
34 263 404 
22611981 
11 651423 
Summe 
161 995 478 
130 951658 
31043 820 
Durchschnitt 
32 399 095 
26190 331 
6 208 764 
Auch hier sind noch keine Reservestellungen und Verwaltungskosten 
berücksichtigt, ebenso wie die Retrozessionsverhältnisse außer Betracht 
gelassen sind. Es dürfte keinem Zweifel unterliegen, daß dieses Geschäft 
in der behandelten Periode mit Verlust abgeschlossen hat, was wiederuni 
in erster Reihe dem amerikanischen Geschäft zuzuschreiben ist. 
II. Übrige Sachversicherungen. 
Entsprechend der zwischen den verschiedenen Bearbeitern getroffenen 
Abgrenzung obliegt es mir außer der Feuerversicherung auch die Embruch- 
biebstahl- und Glasversicherung, die Maschinen-, Baulast-, Wasserleitungs- 
nnd Sturmschadenversicherung zu behandeln. Da sich diese Zweige im 
^gemeinen eines ständigen Aufschwungs erfreuen durften und zum Teil 
überhaupt erst in der jüngeren Zeit einige Bedeutung erlangten, so ist 
eä angebracht, nur das letzte Jahr zu berücksichtigen, für welches die 
Ergebnisse bekannt wurden. Eine Heranziehung früherer Jahre und eine 
Verwertung von Durchschnittszahlen würde hier nach verschiedenen 
Dichtungen zu irrigen Meinungen führen. An Umiang treten diese 
Zweige weit hinter der Feuerversicherung zurück, so daß ihr Einfluß auf 
ben Geldmarkt noch geringer ist. 
Im allgemeinen gelten die zu den einzelnen Zahlenangaben für die 
Feuerversicherung gemachten Ausführungen auch für diese Zweige der 
^achschadenversicherung, so daß wir uns im großen ganzen darauf be 
tränken können, die entsprechenden Zahlen ohne weitere Bemerkungen 
^llzuteilen. Dabei müssen wir uns, abgesehen von der Glasversicherung, 
tinit begnügen, die Betriebsergebnisse zu behandeln, da, wie oben be- 
""rkt, die Vermögensverwaltung, durch welche die Stellung der Gesell- 
taften als Kapitalmacht bestimmt wird, in den Veröffentlichungen natur- 
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