Full text : Die Nationalökonomie in Frankreich

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Anhang

Dem  Publikum  stellt  die  Anstalt  unentgeltlich  zur  Verfügung: ­
  Die  auf  dem  eben  dargelegten  Wege  gewonnene  Dokumentensammlung ­
  ;  eine  permanente,  sozialpolitische  Ausstellung,
deren  Grundstock  die  in  der  Pariser  Weltausstellung  von  1889
zusammengekommenen  Dokumente  usw.  bilden;  endlich  eine
ausgedehnte  volkswirtschaftliche  Bibliothek,  die  zurzeit  etwa
25000  Bände  umfaßt,  nebst  Lesesälen  und  Arbeitszimmern.
Jährlich  finden  ferner  im  Winter  im  Gebäude  des  Musée  Social
(Rue  Las  Cases  5,  Paris)  wöchentliche  Vorträge  statt.  Viele
dieser  Vorträge  sind  Referate  der  von  Studienreisen  zurückgekehrten ­
  Delegierten  über  ihre  Reise.  Außer  der  bereits  erwähnten ­
  Monographiensammlung  gibt  die  Anstalt  eine  Zeitschrift ­
  Le  Musée  Social  heraus.  Seit  1902  umfaßt  diese  zwei
verschiedene  Publikationen:  die  erste  erscheint  monatlich  unter
dem  Titel  Annales  du  Musée  Social;  sie  unterrichtet  über  die
soziale  Bewegung  überhaupt  und  speziell  über  die  Tätigkeit  der
verschiedenen  Verwaltungszweige  der  Anstalt;  die  andere,  Mémoires ­
  et  Documents,  erscheint  unregelmäßig  und  enthält  meist
Monographien  von  Le  Playschülern.  Eine  Zeitlang  überwogen
sogar  unter  diesen  die  (Residenten  Anhänger  der  Gruppe  der
Science  sociale.
Das  Musée  social  hat  ferner  eine  Serie  von  Anweisungen
drucken  lassen,  welche  kurz  und  präzis  über  die  Art  und  Weise
unterrichten,  wie  die  hauptsächlichsten  Typen  sozialer  Institutionen ­
  (Gewerk-,  Kredit-,  Konsumvereine,  Altersrentenkassen,
Genossenschaften  zum  Bau  von  Arbeiterwohnungen  usw.)  am
besten  einzurichten  sind.  Der  an  der  Anstalt  beamtete  Sozialkatholik
  Léon  de  Seil  li  ac  hat  eine  Sammlung  von  ausführlichen ­
  Anweisungen  dieser  Art  als  „Manuel  d’Economie  sociale“
(Paris  1904)  veröffentlicht.  Ein  Pracht  werk,  das  vom  Musée
Social  herausgegeben  wird,  führt  den  Titel  „L’Economie  sociale
à  l’Exposition  universelle  de  1900“.  Es  reproduziert,  mit  Ergänzungen ­
  nach  den  neuesten  statistischen  Erhebungen,  die
graphischen  Darstellungen  und  sonstigen  Dokumente,  die  bei
der  Pariser  Weltausstellung  von  1900  preisgekrönt  wurden.  Die
Herausgabe  des  Werkes  wird  von  Cheysson  geleitet.
Das  Musée  social  bildet  sich  allmählich  zur  Zentrale,  besociale
  en  Australasie.  —  L.  Mabilleau,  Rayneri  und  de  Rocqutgny,  La  Prévoyance
sociale  en  Italie.  —  de  Rocquigny,  Les  Syndicats  agricoles  et  leur  oeuvre  usw.
            
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