Eine Ablieferungslielle für Sirickerinnen.
In jüngfter Zeit erhielt die Wohlfahrtzentrale auch einen Auftrag von dem
Kriegs-, Wirb-und Strichverband auf rund 7000 Paar Frauenstrümpfe. Ferner
wurden der Wohlfahrtzentrale 43106 Pr. Strümpfe, 18764 Pr. Fingerhandfchuhe,
5358 Pulswärmer, 724 Kopffchütjer, 125 Kniewärmer zur Inftandfetmng über-
wiefen, welche Arbeit im Wege derSortierungzu einemDurchfchnittslohn erfolgte.
durch Vermittlung des Bezirhsvereins vom Roten Kreuz Dü|feldorf, fpäter
auf Vorfchlag des Territorialdelegierten der freiwilligen Krankenpflege für
die Rheinprovinz durch den Kriegsausfchufj für warme Unterkleidung
überwiefen.
Während die Strumpflängen urfprünglich mit der Mafchine geftrickt
wurden, erfolgt deren Anfertigung, feitdem die Wolle durch die Militär
verwaltung befchafft wird, ausfchlie(?lich mit der Hand. Der Stricklohn be
trug bis zum 1. April 1917 Mk. 1,— pro Paar, wurde dann aber auf den
dringenden Antrag der Wohlfahrtzentrale auf Mk. 1,50 herauf gefegt.