Full text: Die Arbeiterfrage

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Durchschn. 
Wochen- 
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Tägliche 
Arbeitszeit 
Art der 
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Std. 
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schenschaftliche Bücher lesen, kurz 
um mich überhaupt soweit es mir 
meine geringen Mittel erlauben dem 
Studium alles Wissenswertens mehr 
hingeben. Um meinen Geist und den 
Geist meiner Mitarbeiter und Klassen 
kollegen durch dieses Studium einer 
seits und aufklärende Agitation an 
dererseits auf ein höheres Niveau zu 
bringen. Vor allen Dingen würde 
ich meine Famielie besser kleiden und 
Ernähren. Sodann möchte ich so 
gerne etwas mehr von der Welt 
sehen als nur rauchende Kamine und 
Staub und Schmutz. Die Welt möchte 
ich bereisen, die doch so groß und 
schön sein soll. Doch niemals wird 
dieses möglich sein und einst werde 
ich eingehen ins Reich der Toten, 
ohne die Welt in ihrer Pracht und 
Herrlichkeit geschaut zu haben. (1) 
[B.S.] 
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182 
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872 
Bergm. 
Ich würde in meiner freien Zeit durch 
Bewegungen im freien, und durch 
sonstige geistige Arbeit meinen Kör 
per zu erfrischen suchen, und dadurch 
meinen Körper das zu ersetzen suchen 
was er bei der anstrengenden Arbeit 
eingebüßt hat, damit ich am nächsten 
Tage wieder neu gestärkt zur Arbeit 
gehen kann und so meiner Familie 
und dem Allgemeinwohl lange erhal- 
182 
Jhr. 
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Bergm. 
ten bleibe. — Wenn ich das nötige 
Geld hätte, so würde ich mir vor 
allen Dingen Bücher anschaffen um 
mein Wissen zu erweitern, und da- 
hinn zu streben mit dem dahinneilen- 
den Zeitgeist gleichen Schritt halten 
zu können, denn darin erblick ich die 
Pflicht des Arbeiters das er sich aus 
bilde damit wenn der Zeitpunkt an 
ihm herantrit, er in der Lage ist seine 
Pflicht voll und ganz erfüllen zu 
können, (i.) [B. R.] 
Im Sommer würde ich einige Stunden 
Gartenarbeit verrichten, meine Zei 
tung lesen und einen Spatziergang 
in Wald machen. Im Winter dagegen 
mehr Bücher lesen und eine bis zwei 
Stunden ihm freien bewegen. — Ich 
würde mir ein Bauerngut kaufen und 
mein Leben der Landwirtschaft witt 
men. (3. t.) [B. Schl.] 
Im Sommer würde ich Blumengärtner 
sein, fischen gehen, mit meinem Mäd 
chen, die sehr geweckt ist, würde ich 
in Wald und Flur herumstreichen 
und ihr das Leben der Natur und 
ihrer Geschöpfe erklären. Auch baue 
ich gern Wasser- und Windmühlen, 
um meinem Kinde zu zeigen wie 
man vorhandene Kräfte benützt. — 
Im Winter würde ich gern mehr le 
sen als bisher, auch Theater besuchen. 
183
	        
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