Full text : Die Arbeiterfrage

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42,-Metall-




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35,—

38,—

Werkzeug-



Metallarbeiter ­

Eisendreher ­


236

gegeben  sei,  sich  materiell  und  finanziell
so  empor  zu  arbeiten,  daß  alle  ohne  Unterschied ­
  teilnehmen  können  an  den  Errungenschaften ­
  der  Kultur  und  Wissenschaft, ­
  daß  sich  ein  jeder  in  dem  Hause  in
dem  wir  alle  wohnen,  wahrhaft  frei  und
glücklich  fühle,  keiner  stehe  abseits,  nur
so  können  wir  hoffen,  daß  sich  der  Traum
der  Menschheit»—  das  Volk  frei  und  glücklich ­
  zu  machen  und  zur  wahren  Vernunft
zu  erziehen  —  verwirkliche.  Nur  dann
kann  man  sagen:  „Die  Geister  erwachen!
Es  ist  eine  Lust  zu  leben!“  (i.)  [M.  S.]
Daß  ,die  Menschen  ähnlichen  Menschen
recht  bald  Menschen  werden  möchten.  (2.)
[M.B.]
Ich  wünsche,  daß  ich  meine  Kinder  zu
brauchbaren  Menschen  großziehen  kann,
weiter  keinen  Familienzuwachs  erhalte.  (3.)
[M.  S.]
Den  sozialistischen  Zukunftsstaat.  (4.  t.)
[M.  S.]
Meine  Hoffnungen  sind  gering.  Meine
Wünsche  dagegen  riesengroß.  Was
ich  erstrebe  und  wünsche  ist  ja  nur  denjenigen ­
  möglich,  welche  meine  Arbeitskraft ­
  kaufen  können.  Ich  würde  freudiger
und  hoffnungsvoller  in  die  Welt  schauen,
wenn  es  mir  vergönnt  wäre  alljährlich  nur

ein  paar  Wochen  ausspannen,  ganz  frei
sein  könnte,  um  mit  meiner  Familie  in
einem  stillen  Winkel  der  Mutter  Erde  die
müden  Glieder  zu  ruhen,  neue  Kräfte  zu
sammeln  für  den  ferneren  Kampf  ums  Dasein. ­
  (1.)  [M.B.]

37

2

30,—

Schlosser ­


Für  mich  persönlich  hoffe  ich  nichts,  was
erwähnens  Wert  wäre,  es  hat  eine  Zeit
gegeben  wo  ich  meinte  die  Welt  läge  mir
offen,  da  ich  die  Welt  noch  nicht  kannte
und  meinte  so  ein  Sehnen  nach  Glück
müsse  das  Glück  auch  bringen.  Still  ists
geworden  im  Herzen,  Und  manches  mal
da  zuckt  es  noch  dieses  rebellische  Herz
und  will  sich  gar  nicht  da  mit  abfinden  das
es  kein  Anteil  an  Glück  Soll  haben,  Villeicht
  stell  ich  die  Ansprüche  an  das  was
man  Glück  nennt  'zü  hoch.  Wenn  ich  die
Menschen  um  mich  betrachte,  alle  haben
fast  so  wie  ich  sich  nach  Glück  gesehnt
und  meinen  es  zu  haben  und  sind  zufrieden, ­
  oh  ich  möchte  trotzdem  nicht  mit
ihnen  Tauschen.  Lieber  Wissen  daß  das
Glück  ich  nicht  habe  als  unwissend  durchs
Leben  gehn.  (2.)  [M.  S.]

37

30,—

Schlosser ­


Wünschen  würde  ich,  daß  meine  Arbeitsgenossen ­
  steifnackiger  werden;  viele  aufgeklärten ­
  Verbandskollegen  sind  es  u.  man
kann  von  ihnen  lernen,  u.  arbeitet  gern
dort,  wo  man  sie  findet.  Aber  die  Duckmäuser ­
  u.  Zufriedenen  machen  Dir  das
            
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