Full text : Die Arbeiterfrage

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Spinner

Bis  jetzt  habe  ich  noch  kein  Vergnügen
gehabt,  weder  in  der  Familie  noch  im
Wirtshaus.  Hat  man  sich  einen  Rausch  angetrunken, ­
  so  ist  am  andern  Tag  die  Enttäuschung ­
  umso  größer.  (3.)  [T.  F.]

35

6

25,—

Weber

Bei  abstumpfender  Arbeit  in  einer  elenden
Wohnung  inmitten  einer  großen  Kinderschar ­
  kann  von  Vergnügen  nicht  die
Rede  sein.  Der  Kapitalismus  zerstört  jedes
Familienleben,  und  darum  gehe  ich  ins
Wirtshaus.  (3.  t.)  [T.  B.]

36

3

23,—

Weber

Wer  während  der  Arbeit  vom  Schnapstrinken ­
  spricht,  dem  schmeckt  keine  Arbeit
erst  recht  dann  nicht.  Doch  möchte  kein
Abstinenzler  sein,  die  saufen  gewöhnlich
zuhause  sich  ein.  (3.)  [T.  F.]

37

2

21,—

Weber

Ich  gehe  sehr  selten  ins  Wirtshaus,  trinke
zuhause.  (3.)  [T.  F.]

38

22,—

Weber

Diese  Frage  müßte  jedem  Arbeiter  vorgelegt ­
  werden  meine  heiligste  Pflicht  ist  der
Wohlstand  der  Familie  muß  mitunter  ins
Wirtshaus  gehn,  schon  aus  dem  Grunde
da  wir  sonst  daß  Lokal  zu  Versammlungszwecken ­
  verlieren,  halte  den  Genuß  von
Alkohol  direkt  überflüssig.  (3.)  [T.  F.]

39

3

22,-1

Weber

ja  u.  nein  zu  Hause  ist  es  dumpf  und  klein
in  der  Wirtschaft  mach  ich  auch  nicht  sein
am  liebsten  geh  ich  im  Walde  spazieren,

264

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3

23,—

Weber

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1

17-Weber



42

4

26,—

Weber
1

der  Alkohol  ist  wohl  entbehrlich,  aber  verachten ­
  tuhe  ich  ihn  auch  nicht.  Arbeiten
kan  ich  darum  gleich  gut,  den  so  viel  kann
ich  mir  davon  nicht  erlauben.  (3.)  [T.  F.]
Vergnügen  in  der  Familie  der  Alkohol  ist
entberlich.  (4.  t.)  [T.  F.]
Mein  Vergnügen  finde  ich  mehr  im  Familienleben. ­
  Wirtshausgehen  ist  mir  sehr
verhaßt.  Nur  wenn  ich  gezwungen  bin,
gehe  ich  dorthin.  Mir  gefallen  die  Gespräche ­
  die  hier  unter  dem  Einflüsse  des
Alkohols  stattfinden  nicht.  Halte  überhaupt
das  Wirtshausleben  aus  verschiedenen
Gründen,  hauptsächlich  in  bezug  auf  Familienleben, ­
  speziell  Kinderaufklärung  für
sehr  schädlich.  Der  Genuß  von  Alkohol
ist  auf  alle  Fälle  entbehrlich.  Genieße  ich
während  der  Arbeit  Alkohol  so  werde  ich
nach  einiger  Zeit  müde,  leichtsinniger,
flattriger.  Von  besser  arbeiten  gar  keine
Rede.  Er  degenerriert  mit  der  Länge  der
Zeit  den  Geisteszustand  furchtbar,  hauptsächlich ­
  die  Energie  u.  Willenskraft.  Man
braucht  sich  nur  Leute  anzusehen,  die
früher  nicht  getrunken  haben,  nachdem
aber  willenloses  Werkzeug  —  bedauerliche
Geschöpfe  wurden.  (1.)  [T.  F.]
Ich  bin  ein  abgesagter  Feind  aller  seichten
oberflächlichen  &  banalen  Gespräche.  .
Kommt  es  zuweilen  vor,  daß  ich  bei  ein
265
            
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