MMfeSUMEflUHHI
Jahre
29
30
31
32
32
33
Ich glaube nicht an Gott, bin nicht aus der Landeskirche
ausgetreten, da meine Frau nicht will. (3. t.)
[M. O.]
In trüben Stunden denkt man wohl an Gott. Wenn
man aber den Gang des Lebens ansieht, ist ?dler
Glaube entschwunden. Aus der Landeskirche bin
ich nicht ausgetreten, weil die Behörden den Kindern
Unannehmlichkeiten machen. (3. t.) [M. S.]
Ich glaube nur an einen naturellen Gott. (3.) [M. B.]
Wenn das die Gottheit ist, die in des Menschen
Fühlen und Schaffen zum Guten drängt, so glaube
ich daran. (2.) [M. S.]
Aus Gründen der intellektuellen Ehrlichkeit bin ich
aus der Landeskirche ausgetreten. (2.) [M. B.]
Meine Frau und ich sind aus der Landeskirche ausgetreten,
weil ich täglich sehe, wie die Pfaffen
Schindluder mit der Religion treiben. (3.) [M.S.]
An Gott kann ich nicht glauben. Wenn Gott Eigenschaften
besäße, welche uns gelehrt wurden, würde
er wohl oft mit einem kräftigen Donnerwetter unter
seine Diener fahren, die seinen Namen zu ihren
größten Schandtaten mißbrauchen. (3.) [M.S.]
Nein. Ich bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich
nicht gern vor mir selber als Heuchler stehen will.
(2.) [M.B.]
346
Jahre
34
Der liebe Gott gehört für mich ins Reich der Phantasie.
Aus der Landeskirche bin ich noch nicht
ausgetreten. Sie ist mir eine ganz gleichgültige Einrichtung.
(3.) [M. O.]
35
3 | An Gott glaube ich nicht. Ich gehöre zur Landesj
kirche. In dieser Hinsicht bin ich mehr lau wie
i ungläubig. Für uns Arbeiter ist es egal, ob Gott
| lebt oder nicht. Mögen sich die um Gott streiten,
für die er Nutzen bringt. (2.) [M. O.]
36
Das ist eine Frage, die recht, recht schwer zu beantworten
ist. Ohne weiteres läßt sich das, was
schon als kleines Kind in das Herz hineingepflanzt,
nicht aus dem Herzen reißen. Die Saat begleitet
uns fort bis an unser Lebensende, dessen letzte
Augenblicke uns mit Hoffnung von hinnen gehen
heißen. (3.) [M. S.]
37
2
Ich habe jahrelang mit mir gerungen, da ich eine
gute religiöse Erziehung mit ins Leben bekam. Ich
glaube jetzt nicht mehr an einen persönlichen Gott.
Meine Pflichten meinen Angehörigen und in weiterem
Sinne meinen Mitmenschen gegenüber zu
erfüllen, erscheint mir Religion genug. (1.) [M. B.]
38
2
Bin nicht ausgetreten, weil nicht als ein räudiges
Schaf in der ganzen Familie gelten will. (3. t.)
[M. O.]
39
2
Ich kenne etwas Idealeres, um Halt als Mensch
zu finden: mein Gewissen. (2.) [M.S.]
347