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Schlosser
Die Not zwingt mich, Interesse zu haben.
Wäre dies nicht der Fall, würde ich etwas
anderes tun, als in der staub- und rauchgeschwängerten
Fabrikhalle zwischen Polacken
und anderen geistig zurückgebliebenen
Menschen zu frohnden. Ein Gefühl,
das ein gesunder Mensch Vergnügen nennt,
kann ich meiner Arbeit nicht abgewinnen,
(i.) [M.S.]
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36,—! Werkzeug-
Die Arbeit an sich macht mir sehr viel
Freude. Ich glaube sogar, sie zur Erhaltung
meines Gleichgewichts zu bedürfen.
Es ist dies allerdings nicht der Fall, wenn
ich anhaltend [monotone Arbeit verrichten
muß. Dann kann sich die Unlust bis zum
Ekel steigern. In Zeiten, da ich ganz im
Banne von Zukunftsstaatsplänen war, verursachte
mir die Erkenntnis von der sozialen
Unwichtigkeit meiner Hand eine Geringschätzung
meiner Arbeit, was natürlich
auch das Interesse an ihr erlahmen ließ.
Heute ist meine berufliche Arbeit wieder
meine mich nährende Kuh geworden, und
schäme ich mich, wenn ich Interesselosigkeit
verspüre. (2.) [M. B.]
25-Schmled
Ich habe mich mit der Arbeit insofern abgefunden,
da ich weiß, daß jeder Kulturfortschritt
nur auf der Arbeit beruht und die
meine ebenso wertvoll ist wie jede andere.
(2.) [M.S.]
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Mechaniker
Eisendreher
Dreher
Metallarbeit.
Scheren-
Im großen und ganzen macht mir meine
Arbeit Vergnügen. Es kommen natürlich
auch Arbeiten vor, bei denen das Interesse
nicht so groß ist, weil sie weniger Fertigkeit
und Nachdenken erfordern. Da muß
man sich trösten, daß diese Arbeit ja auch
gemacht werden muß und das nächste Mal
bessere Arbeit an die Reihe kommt. (2. t.)
[M.S.]
Meine Arbeit bereitet mir kein Vergnügen,
da mich stets der Gedanke dabei plagt,
daß ich nur soweit besoldet werde, um
meine körperliche Energie in Harmonie zu
halten. Also ich bin ein Sklave. Folglich
geht mir das Interesse an der Arbeit verloren.
(i.t.) [M. B.]
Ja. Solange ich nicht daran denke, für wen
ich arbeite und daß ich als Entgelt nur eine
Entschädigung erhalte. Gern würde nur für
die Allgemeinheit arbeiten. (2. t.) [M. S.]
Will ich meine Familie ehrlich durchbringen,
muß ich mit Vergnügen arbeiten, weil
ich dann mehr fertig bringe. (2. t.) [M. S.]
Es macht grade nicht viel Vergnügen, aber
man hat doch mitunter eine gewisse Arbeitsfreude,
wenn man vom Fabrikanten
freundlich behandelt wird. (3. t.) [M. S.]
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