form in eine andere nur langsam vor sich. Die Entwicklung der
neuen Formen geschieht allmählich, wobei man auch Übergangsformen
konstatieren kann, die von geringerer Bedeutung sind. So
kann man mehrere Entwicklungsstufen des Gewerbes wahrnehmen,
von der Bestellungsarbeit für den unmittelbaren Produzenten
bis zur Hausarbeit für den Verleger. Ebenso ist die Manufaktur
eine Übergangsform zwischen der kapitalistischen Produktion
in der Form von Hausindustrie und der Fabrik, die mit
Maschinen arbeitet. Von einigen Volkswirten wird die Manufaktur
als eine selbständige Produktionsform betrachtet.
So nehmen wir als Maß stab für die Einteilung in Wirtschaftsstufen
den Umfang der sozialen Organisation der Produktivkräfte,
und unser allgemeines Schema kann wie folgt dargestellt
werden:
Organisation der
Wirtschaft.
I. Isolierte Wirtschaft
H. Gemeindewirtschaft
III. Rayonwirtschaft.
IV. Volkswirtschaft
»
V. Weltwirtschaft
Gewerbeformen.
1. Arbeitsteilung nur innerhalb
der Wirtschaft
2. Kundenproduktion bei geliefertem
Material
f 3. Bestellungsarbeit.
1^4. Marktarbeit
5. Arbeit für Zwischenhändler
(Kustar)
6. Arbeit für Verleger (Hausindustrie)
7. Manufaktur
8. Fabrik.
So kommt die Evolution der Wirtschaft einmal in der Ausdehnung
der sozialen Organisation der Produktivkräfte,
von der isolierten bis zur Weltwirtschaft zum Ausdruck,
wo sich die Produktion einzelner Länder in engem Zusammenhang
befindet; andererseits aber auch in der Entwicklung
der Gewerbeformen, die mit dem Umfang der Wirtschaftsorganisation
eng verbunden ist. In einer isolierten Wirtschaft kann es