Object: Der Wirtschaftskrieg

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27 i bewegung eröffnete, entstand der moderne Staat Preußen. Auf der Grundlage dieses Gesetzes erhob sich der deutsche Zoll verein, welcher die wirtschaftliche Einigung Deutschlands vollbrachte. Der politischen Einigung standen vor allem die Bestrebungen Österreichs entgegen. Sie wurden durch die preußische Ereihandelspolitik der sechziger Jahre wirksam vereitelt. Diese Politik führte zum Bruch mit Österreich, und nach seiner Niederlage zum Ende des deutschen Bundes und der alten Zoll Vereins Verfassung, die sich beide als drückende Eesseln für die wirtschaftliche und politische Entwicklung Deutschlands zum Einheitstaat erwiesen hatten. Ohne diese Ereihandelspolitik Preußens wäre das Werk der deutschen Einigung nicht vollbracht worden, und die Gründung des Deut schen Eeiches unter Preußens Führung nicht möglich gewesen. Jene Männer aber, die diese liberale Handelspolitik trotz allen Anfeindungen und Gegenströmungen konsequent durch führten, wie die Staatsmänner der Stein-Hardenbergschen Periode und die Gründer des Zollvereins, wie vor allem Del brück und Michaelis und die Führer des Kongresses deutscher Volkswirte, der durch seine Verhandlungen und Veröffent lichungen diese Politik der Regierung erleichterte und förderte '— sie alle haben sich Verdienste um die politische Entwicklung unseres Vaterlandes erworben, die nicht hoch genug eingeschätzt werden können. Sie haben die Erkenntnis verbreitet, daß Deutschland Ulfolge seiner Naturbedingungen und seiner geographischen Lage wie kaum ein anderes Land auf den Freihandel ange wiesen ist. Seine geologische Struktur, der Lauf seiner großen Flüsse, seine Lage zu andern Ländern, seine Grenzverhältnisse lassen eine strenge Abgeschlossenheit seines Gebiets nicht zu. Ler natürliche wirtschaftliche Zusammenhang der deutschen Lrenzprovinzen mit dem Auslande läßt sich auch durch künst liche Schranken nicht ganz aufheben. Wenn aber der Frei handel für Deutschland eine Naturnotwendigkeit ist, so ist e *ue naturgemäße und gedeihliche Entwicklung seines poli tischen Lebens nur dadurch zu erreichen, daß man sich jener Notwendigkeit nicht widersetzt, nicht gegen sie anzukämpfen ® Uc ht, sondern ihren Geboten in der Wirtschaftspolitik ge- or cht. So ist es kein Zufall, daß die größten Taten auf poli
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