Full text: Girowesen im griechischen Ägypten, enthaltend Korngiro, Geldgiro, Girobanknotariat mit Einschluss des Archivwesens

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Abschn. 52. Die bvaYpaqpn für Vererbpachtung. 
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Au(Ti|aáx[ou (Ti]toXótou Kai TpaTreZ:[ÍTOu ...], TTioXe- 
paiou oiKovopou, "Qpou Vevapouviog ’I)uoú0ou 
KUj|LioTpajU|aaTéai[ç A]iòç ttóXcujç Kai ãXXuuv [ttXcióvujv] òià 
KiípuKoç ’ApxeXáou tijú[v ajTpaxoKripÚKUuv ràç á^ x«^- 
KOÛ Trpòç ãpfupov (òpax^àç) ß, [èqp’] líii^ Kupieúcrei Tf|ç 
òiacrT[aX(eí(Triç) Ka0’ â Kai oi àpxaíoi KÚpioi èK[éK]TrivTo, 
euxaKTÚJV [Kax’ Ixoç]^ xà èniTexpaiaiiiéva èKq)ópi[a] Kai eiç xà 
íepà xeXújv x[à òiòójLieva péxpi xoO iC (êxouç), xfiç òè 
xijLiñg xáE[exai xwi k (êxei)] Kai ..]] Ka (exei) [[...]] (òpax|iiàç) 
òxXt [t', T]àç Xoirràç ò[è]* Kai xéxai<[xai vuvi^] x^^KoO Trpòç 
apTupov ôpaxpàç [éjHaKOcríaç éEiÍKOvxa ‘èH [ß’], Kai xf|V €Íko- 
(Txnv XOÛ èvKUKXíou Kai xdXXa xà Ka0iÍKOVxa [...]. 
Zu deutsch^: „Jahr 19, 5. Choiach. Zahlung an die unter 
Leitung des Teos stehende Staatskasse in Herrnonthis für den 
König, und zwar für Rechnung seiner HausguLerwaltung, auf 
Grund der Einnahme-Kassenverfügung vom 29. Phaophi des 
Jahres 15, welche von Protarchos, dem Finanzinspektor der Thebais, 
ausgefertigt und von Harendotes, dem königlichen Schreiber der 
Thebais, durch Gegenzeichnung bestätigt worden ist. Zahler ist Proitos, 
Sohn des Sosikrates. Er hat bezahlt den Kaufpreis für ein Acker 
stück in fester Bodenlage, das gemäß dienstmäßiger Angabe des 
königlichen Schreibers Harendotes durch Heimfall dem königlichen 
Hausgute zugeführt worden ist, früher im Besitze des Myron, Sohnes 
des Moschos, belegen in Pathyris, 35 Aruren und 42/3 FlächeneUen 
groß. Diese Aruren sind durch öffentlichen Aushang und durch 
öffentlichen Ausrufer zum Verkaufe (als Erbpachtland) ausgeboten 
worden in Diospolis magna im 15. Jahre vom 1. bis 6. Phaophi. 
Am 7. wurde der Zuschlag (dem Meistbietenden) erteilt. Die Aus 
bietung und Zuschlagerteilung geschah vor einem aus folgenden 
Beamten bestehenden Ausschüsse: (folgen die Kamen). Der ge 
zahlte Kaufpreis® beträgt 2000 Drachmen in Silberwährung. Er 
* éTr[iaTaX(€Íaaç)] ? 
* Berichtigung von Wilcken, Archiv Y S. 214. 
® Diese Ergänzung setze ich nur vermutungsweise. 
* Vgl. die Bemerkungen von Paul M. Meyer, Festschr. f. Hirschfeld 
S. 133 f.; Archiv III S. 86 f. ; Berl. phil. Wochenschr. 1903 Sp. 719 f. ; Graden- 
witz, Berl. phil. Wochenschr. 1906 Sp. 1347 ; Wilcken, Archiv V S. 214 
* Tùç — òpaxpdç nimmt das Objekt xipriv wieder auf. Zu x^XkoO irpòç 
äpYupov vgl. Grenfell und Hunt, P. Teb. II 280, 15 Anm.
	        
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