4
Buch IX.
Die Wirkungen des Heilmittels.
„Ich kann auf keinem Saiteninstrumente spielen, aber ich kann Luch sagen
wie aus einem kleinen Dorfe eine große und ruhmvolle Stadt gemacht wird."
Themistokles.
„Ls sollen Tannen für Hecken wachsen, und Myrten für Dornen; —
Sie werden Häuser bauen und bewohnen; sie werden Weinberge pflanzen
und derselben Früchte essen. Sie sollen nicht bauen, daß ein anderer bewohne,
und nicht pflanzen, daß ein anderer esse." Jesaia.
Kapitel I.
Über die Wirkung auf die Güterproduktion.
Der ältere Mirabeau, wird erzählt, betrachtete den Vorschlag
Tuesna^s, eine einzige Steuer auf die Rente (I'impöt unigue) an die
Stelle aller anderen Steuern zu setzen, als eine Entdeckung von nicht
geringerem Nutzen als die Erfindung der Schreibekunst oder die Ersetzung
des Tausches durch den Gebrauch des Geldes.
Jeder, der über die Sache nachdenkt, wird diesen Ausspruch mehr
für einen Beweis von Geistesschärfe als von Übertreibung ansehen.
Die Vorteile, welche dadurch erzielt würden, wenn man die zahlreichen
Steuern, in denen die öffentlichen Einnahmen jetzt erhoben werden,
durch eine einzige, vom werte des Landes erhobene Steuer ersetzte,
erscheinen immer bedeutender, je mehr man sie erwägt. Es ist das Ge
heimnis, welches aus dem kleinen Dorf die große Stadt machen würde.
Nach Beseitigung aller der Auflagen, die jetzt die Erwerbstätigkeit
beengen und den Austausch einschnüren, würde die Güterproduktion
mit einer ungeahnten Schnelligkeit fortschreiten. Dies würde seinerseits
zu einer Wertsteigerung des Bodens, zu einem neuen Überschüsse führen,
den die Gesellschaft zu allgemeinen Zwecken an sich nehmen könnte.
Und befreit von den llbelständen, welche die Erhebung der Einnahmen
zu einer (Quelle der Korruption und die Gesetzgebung zum Werkzeug
spezieller Interessen machen, könnte die Gesellschaft Funktionen über