Full text : Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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VI.  Kontrolle.
1)  Bei  jeder  Ablieferung  lft  auf  der  grünen  Ausweisbarte  durch  die
Angeftellten  der  Sammelftelle  Datum  und  Menge  des  gelieferten  Abfalls
anzugeben  (anderes  Sammelgut  wird  nicht  eingetragen)  und  die  gleiche
Eintragung  in  der  Kartotheb  hu  machen.  Da  bei  einer  Sammelftelle
höchftens  150  Schüler  liefern,  läßt  fich  die  regelmäßige  Eintragung  ohne
Schwierigheit  durchführen.  Von  der  Regelmäßigkeit  hängt  die  Durchführbarkeit ­
  der  Kontrolle  ab.
2)  Die  Kartotheb  mit  ihren  ca.  150  Karten  wird  wöchentlich  daraufhin
durchgeprüft,  ob  die  Sammler  regelmäßig  geliefert  haben.  Stellen  [ich  Unregelmäßigbeiten ­
  heraus,  fo  wird  der  Schule  Meldung  erftattet.  Die  Sdiule
judit  die  Urfache  feftzujtellen,  verwarnt  die  Säumigen  oder  erfeßt  (ie
durch  andere.
3)  Die  jpäter  neu  eintretenden  Sammler  werden  von  der  Schule  mit
ihrer  grünen  Ausweisbarte  und  der  Mitteilung,  an  wejfen  Stelle  fie  das
Amt  übernommen  haben,  der  Sammel|telle  zugejdiicbt.
4.  Die  Karten  der  ausgefchiedenen  Sammler  werden  nidit  fortgeworfen,
fondern  zur  Kontrolle  in  einer  bejonderen  Kartotheb  aufbewahrt.  Es  muß
jedem  Kinde  jederzeit  nachgewiejen  werden  bönnen,  daß  es  auf  Mitteilung
der  Schule  hin  ausgefchaltet  i|t.  Unter  Ümftänden  bann  auch  eine  Wiedereinreihung ­
  erfolgen.
5)  Um  die  Hauptbartotheb  auf  dem  Laufenden  zu  halten,  werden  der
Gefchäftsftelle  des  Nationalen  Frauendienftes  wöchentlich  die  etwa  ausgefchalteten
  oder  neu  eingetretenen  Sammler,  ihre  Schulen  und  Sammelbezirbe
  mitgeteilt.
6)  Falls  ein  Sammler  in  einem  beftimmten  Haushalt  1  oder  2  Wochen
lang  beinen  Abfall  erhält,  teilt  er  dies  auf  einer  bejonderen  Karte  3 )  mit.
Sannen,  im  Juli  1917.
Liebe  Hausfrau!
In  der  Schule  iff  uns  gefagt  worden,  wie  notwendig
  und  wichiig  der  Küdienabfall  zur  Viehhaltung ­
  und  damit  zur  FleiTch-  und  Milcherzeugung ­
  ift.  ln  Friedenszeiten  find  fehr  viele  Futtermittel ­
  eingeführt  worden,  die  uns  jetzt  fehlen
und  fiir  die  wir  Erlab  Tchaffen  muffen.  Dazu
wollen  wir  Kinder  helfen.  Wollen  Sie  uns  dabei
unterftüben,  indem  Sie  uns  den  Abfall  aufheben?
Darf  ich  denfelben  regelmä|ig  zweimal  wöchentlich ­
  bei  Ihnen  abholen?  Wenn  ich  einmal  nicht
kommen  kann,  bitte  ich  meinen  Freund  darum.
Zu-  und  Vorname:
Strafe  u.  Hausnummer:
Sdiule:

3 )  ln  dem  Haufe
ftra&e  Nr.
Stockwerk
habe  ich  feit  dem
keinen  Abfall  erhalten.
Därmen,  den  191
Zu-  und  Vorname:
Strafeeu.  Hausnummer:
Schule:
            
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